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Noch ein Blog mir dem Schwerpunkt Diskussion – geht das?

Heute geht für viele das neue Arbeitsjahr 2010 so richtig los … und ich stehe vor der Frage, wie ich dieses Blog so füllen kann, dass es interessierte Leser anlockt und zu spannenden und zielführenden Diskussionen reizt.

Aber womit kann ich Sie – meine verehrten Leser – begeistern und zum Mitdenken und Mitmachen anregen? Oder anders gefragt, brauchen wir neben Twitter, Facebook, Xing … noch so eine Diskussionsplattform wie dieses Blog? Oder ist die Karawane längst weitergezogen? Wenn ja, wohin?

In einem Seminar wäre jetzt der Zeitpunkt für eine Erwartungsabfrage gekommen; und ich stelle die Frage auch hier in den Raum:

Was erwarten Sie von diesem Blog? – Was möchten Sie hier lesen?

Oft heißt es, das Mediennutzungsverhalten ändere sich, nicht nur bei der jüngsten Generation sondern quer durch alle Altersgruppen.

Aber was verändert sich da genau? Wie verändern sich unsere Erwartungen. Welche Rolle können Weblogs in einem neuen Medienmix spielen? … Viele Fragen, wenig Antworten.

Können wir gemeinsam Antworten finden? Über welche Themen wollen Sie sprechen? Reden wir darüber, denn der Schwerpunkt dieses Blogs soll auf dem Gespräch liegen..

Schauen Sie sich die diversen Gruppen in den Netzwerken an, lesen Sie Blogs und beteiligen Sie sich an Gesprächen. Und haben Sie keine Angst, etwas Falsches zu schreiben! Es geht fast nie um richtig oder falsch, sondern ganz häufig um Erfahrungen, um das Teilen von Wissen. Christian Henner-Fehr

Ich beginne heute mit … (*tusch*) …

… Social Media – den sozialen Medien; und ich brauche keine Glaskugel, um festzustellen, dass das Thema Social Media uns auch in diesem Jahr weiterhin sehr stark beschäftigen wird.

Kerstin Hoffmann – alias @PR_Doktor – hat sehr gut herausgearbeitet, was hinter diesem Schlagwort steckt: Social Media sind anders – Public Relations aber auch – Leseempfehlung!

Aber auch jenseits vom Hype nimmt die Internet-Nutzung stetig zu; immer mehr Haushalte haben Zugang zum schnellen Internet, und mit modernen Smartphones macht das Internet weiter mobil. Siehe hierzu auch die sehr gute Präsentation (Slideshare) von Matthias Schwenk auf Carta: Das Internet wird mobil: Ein Ausblick – Leseempfehlung!

Das Internet richtig nutzen, aber wie? Zu Beginn der Internet-Zeitrechnung – so anno 1997 – war die eigene Webvisitenkarte das Fenster zur Welt; heute ist das Internet weitaus komplexer, die Möglichkeiten sind vielfältiger:

socialmediaprisma-by-ethority

Social Media Prisma für den deutschen Markt

Das speziell für den deutschen Markt angepasste Social Media Prisma –  oben nur halb abgebildet – beschreibt Sabrina Panknin in dem Artikel: ethority präsentiert: Das erste Social Media Prisma für den deutschen Markt.

Wer sich näher mit dem Social Media Prisma beschäftigen möchte, der kann z.B. bei Brian Solis einsteigen: Introducing The Conversation Prism.

Und bleiben wir noch ein bisschen bei Social Media: Eine sehr umfangreiche Liste hat Daniel Lütof zusammengestellt: Übersicht Social-Media-Dienste

Wie Unternehmen von Social Media profitieren können, verdeutlicht Lee LeFever – von commoncraft –  in dem folgenden Video sehr überzeugend – in plain English:

Und der Return on Investment? Diese immer wieder gestellte Frage ist berechtigt! Social Media Aktivitäten kosten Zeit – sehr viel Zeit; Stefan Pfeiffer hat einen lesenswerten Artikel verfasst: Was soll die Aufregung um ROI und Social Media? – Leseempfehlung!

Welche Werkzeuge und Dienste können wir nutzen?

Hierzu gebe ich wieder nach nebenan zu Stefan Pfeiffer: Mein Arbeitsplatz von heute – wie er (und meine Web 2.0 Tools) sich gewandelt haben – ich auch? – Leseempfehlung!

Es gibt unzählige Dienste – über deren Sinn man auch trefflich streiten kann; für jeden ist allerdings etwas dabei!

Mein erster “sozialer Dienst” war del.icio.us – eine Linksammlung. Zunächst habe ich meine Fundstücke dort abgelegt, habe dann aber auch die öffentlichen Listen von Anderen genutzt, um interessante Quellen zu finden; so ist mein erstes Netzwerk im Internet bei del.icio.us entstanden.

Neben del.icio.us nutze ich heute noch Mister Wong und Diigo für meine Lesezeichen.

Linksammlungen und Aggregatoren, wie z.B. FriendFeed und Lifestream.fm, sind auch heute noch ein guter Einstieg; verfolgen Sie, was andere im Netz machen – ohne aufdringlich zu werden.

Sie können sich auch selbst im Netz vorstellen. Hierzu bieten sich Profilseiten und Kontaktnetzwerke an. Dienste für das Ego oder mehr? Ich experimentiere mit Google-Profil, myON-ID, mynameise, yiid, … facebook, facebook für Domus Apart, linkedIn, xing, … irgendwie versuche ich, alles mit allem zu vernetzen, so dass sich jeder – der das möchte – auch selbst durchklicken kann … finden und gefunden werden – die Reputation im Netz ist wieder ein großes Spielfeld.

Die Übergänge von Profilseite zu Kontaktnetzwerk sind fließend, die meisten Dienste bieten nicht nur Möglichkeiten zur Vernetzung, sie erwarten auch, dass die Mitglieder sich verbinden; Freunde adden, heißt das auf Neusprech. Und - Wie adde ich nun Freunde? - das ist eine gute Frage für eine interessante Diskussion; wer beginnt mit Vorschlägen?

Die Auswahl an Diensten und Netzwerken ist groß, und für mich ist das eine interessante und spannende ‘Spielwiese'; manchmal frage ich mich auch: Wer bin ich? Welche Dienste allerdings relevant sind oder werden, das kann nur jeder für sich selbst herausfinden. Die eierlegende Wollmilchsau wird es m.E. nie geben. Ich erwarte allerdings eine Konsolidierung.

Der nächste Schritt ist, selbst im Mit-Mach-Netz zu publizieren. So um 2006 herum, da war Kleinbloggersdorf noch sehr übersichtlich und gut überschaubar; heute sind Blogger zwar keine Exoten mehr, aber wir haben die Qual der Wahl unter verschiedenen Publikationsformen – von Statusmeldungen – z.B.  bei Twitter – bis hin zu Fachartiklen bei Online-Magazinen. Irgendwo dazwischen liegen noch Schnipselblogs, wie z.B. mein Posterous … für jeden ist mit Sicherheit etwas dabei, will sagen: es gibt keinen Grund mehr, nicht zu publizieren.

Und hier schließt sich der Kreis. Der Medienwandel und der Wandel der Mediennutzung … ist längst in vollem Gange.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Meinungen, Anregungen, Ergänzungen … und ich hoffe auf viele interessante, spannende und weiterführende Diskussionen.

Bitte lassen Sie mich nicht alleine … Danke!

:-) Rainer Helmes

2 Comments

  1. Rainer Helmes wrote:

    der Titel muss natürlich heißen “… mit dem Schwerpunkt …” :-)

    Montag, Januar 11, 2010 at 22:08 | Permalink
  2. Sandro wrote:

    Sehr interessanter Artikel, weiter so ;)

    Ich muss sagen, ich denke scheon, daß es auch in Zukunft beim Marketing noch mehr um die Social-Media-Dienste gehen wird.

    Donnerstag, September 2, 2010 at 10:00 | Permalink

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