Kommunikations Eskalation

wenn eine Kommunikationskrise eskaliert …

 

… so wie Rosenkrieger kommunizieren Mitarbeiter der Bamberger GHP-Gruppe öffentlich und anonym.

Was ist geschehen?

Mitarbeiter fühlten sich von ihrem Arbeitgeber nicht richtig informiert und haben Ende letzten Jahres ein Weblog eingerichtet, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.

Wer genau dahinter steht, lässt sich dem Profil nicht entnehmen.

Dieses Weblog wurde von der Geschäftsleitung entdeckt, und die Mitarbeiter erhielten Post vom Chef:

Ich möchte Sie bitten, solche Schmierenfinken nicht zu unterstützen. Der Blogger übernimmt nicht die Verantwortung für die Arbeitsplätze, die er gefährdet. Zudem hat der Weblog bisher noch keine Neuigkeiten gebracht, über die Sie nicht bereits informiert waren. Wenn Sie Zeitungsartikel lesen möchten, lesen Sie doch bitte die Zeitung und nicht die Zweitverwertung eines Arbeitsplatzvernichters. Sie als Mitarbeiter haben nichts davon, dass jemand den Ruf von GHP aufs Spiel setzt und das Vertrauen unserer Kunden und Finanzgeber gefährdet. Im Gegenteil!

Wie bei einem schlechten Ehe-Krieg, gibt es auch hier nur Verlierer!Ende offen ….

Hier können wir lernen, wie Krisen-Kommunikation nicht funktioniert!

Unabhängig von diesem Fall, werden jetzt wieder Kritiker der Weblogs auf den Plan gerufen. Doch es gibt sie -die Weblogs- nun einmal, und die PR-Mitarbeiter der Unternehmen müssen lernen, die Kommentare der Blogger nicht als „unqualifiziert“ zu verteufeln. Sie müssen die Kommunikationsbedürfnisse der Blogger ernst nehmen und ernsthaft mit ihnen diskutieren.

weitere Beitrage zu diesem Thema:

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Ein Gedanke zu „Kommunikations Eskalation“

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