Marketing mit der Abmahn-Keule

Nicht zuletzt nach dem lesenswerten Artikel BEDROHTE BLOGGER von RA Udo Vetter, rückt die derzeitige Abmahnwelle wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Der Werbeblogger beleuchtet die Problematik rein aus Marketing-Aspekten und empfiehlt:

Sie haben sich über einen Eintrag in einem Forum geärgert. Oder in einem Blog. Schauen Sie mal, da unten ist ein Kommentarfeld. Dort können Sie eingeben, wie Sie die Sache sehen. Beachten Sie bitte die Netiquette, und man wird Ihre Argumente durchaus anhören! Schreiben Sie unter Ihrem wirklichen Namen (oder nennen Sie Ihre Website), verstecken Sie sich nicht hinter einem lächerlichen Pseudonym, versuchen Sie nicht zu manipulieren, das fliegt sowieso auf. Geben Sie sich zu erkennen. Sagen Sie, wer Sie sind und was Sie wollen. Nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe.

Viele hausgemachte Probleme und Missverständnisse entstehen gar nicht erst, wenn wir wieder mehr miteinander und weniger übereinander reden. – und das sollte dann doch auch wieder ohne Anwalt möglich sein, oder?

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Indiskretion Ehrensache: Das Messer an der Kehle

Update

Don Dahlmann schildert seine Erfahrungen mit Abmahnungen und Anwälten – Lesenswert!