Corporate Blogs – uninteressant für kleine und mittelständische Unternehmen?

Ich habe hier auf die aktuelle Studie „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk – Ihre Erfahrungen und Wünsche 2007“ des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr hingewiesen.

Einen Punkt möchte ich herausgreifen:

Welche Bedeutung haben die verschiedenen Informations- und Beratungsangebote?

wgthGanz oben auf der Wichtigkeits- und und ziemlich weit oben auf der Zufriedenheitsskala stehen Websites mit Information und auf beiden Skalen ganz unten stehen Blogs – in der Studie irreführenderweise als „Webtagebücher“ bezeichnet.

Das überrascht mich – und überrascht mich auch wieder nicht.

Blogs sind zwar, wie es in der Studie heißt, „in aller Munde“, haben aber „im Business“ einen eher negativen Anstrich – Webtagebücher eben. Aber, wie lange haben die „normale Homepage“ und die E-Mail gebraucht, bis sie die heutige Bedeutung erlangt haben?

Wenn Sie sich selbst ein Bild machen wollen, dann …

… ist die Newcomer Business Blogserie genau das Richtige für Sie! Burkhard Schneider stellt in loser Folge Business Blogger und ihre Blogs vor. Eine Zwischenbilanz zieht er hier.

Meine Antwort auf die Eingangsfrage:

Corporate Blogs sind interessant für kleine und mittelständische Unternehmen!

Ich freue mich auf Ihre Meinungen, Anmerkungen usw. usw. in den Kommentaren und – wie immer – gerne auch per E-Mail :) )))
Rainer Helmes

Öffentlichkeitsarbeit, PR-Krisen und Blog-Skandale

Aktive Blogger können eine Marke in weniger als einem Tag aufbauen oder vernichten (via)

Blogger sind vernetzt und die „Blog-Trommeln“ sind wichtige Informationsträger der Internet-Gemeinde. Dieses beweist nicht zuletzt die von Robert Basic aufbereitete Blog-Skandal-Liste. Die dort gen. PR-Krisen haben z.T. zu regelrechtem „Sautreiben“ in Kleinbloggersdorf geführt. Sogar das Wort von der Rudelbildung machte die Runde.

O.K. – so weit, so gut?! Jetzt werden Sie wahrscheinlich fragen: „wie hängt das eine mit dem anderen zusammen – sprich: die einleitende Schlagzeile mit den von Robert gen. Krisen? Und – noch wichtiger – was hat das mit mir und meinem Unternehmen zu tun?“

Kurze Antwort: wenig bis gar nichts, wenn Sie einen großen Bogen um das Internet machen und mit Weblogs, Bloggern und Co. nichts am Hut haben – ansonsten sehr viel. Da Sie hier mitlesen, dürfte der zweite Teil der Antwort für Sie zutreffen :) )))

Der Schlüssel: in jeder Krise liegt auch eine Chance! Nutzen Sie das Blogger-Netzwerk für Ihre positive Selbstdarstellung. Getreu dem Motto: Tue Gutes und rede darüber!

Das größte Problem, das viele Unternehmen und PR-Agenturen mit dem Internet i.Allg. und mit Bloggern im Besonderen haben, heißt „Angst vor Kontroll-Verlust“!

Am größten ist die Befürchtung, dass schon kleine Fehler oder Nachlässigkeiten sich blitzartig weltweit verbreiten und zu ungeahnten Schäden in den Unternehmen führen.

Und außerdem, wo kommen wir hin, wenn jeder einfach seine Meinung schreiben kann?

Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab.

Sehr schnell wird dann der Ruf nach Kontrolle laut!

Gefahr gehe auch von Internet-Foren aus, die nicht kontrollierbar seien…

Vergessen Sie das! Weblogs und Internet-Foren sind nicht kontrollierbar.

Hier hilft nur eins: radikal umdenken! Feedback akzeptieren, und sinnvolle Vorschläge ggf. umsetzen. Auf unberechtigte Kritik offen und direkt antworten.

Und hiermit schließe ich dann den Bogen zu dem Zitat am Anfang. Es heißt dort weiter:

Firmen sollen keine Beziehung zu ihnen (Anm.d.A.: den Bloggern)vortäuschen, oder sie werden einen Gegenschlag erleben. Um Blogger auf ihre Seite zu ziehen, sollten die Unternehmen das Vertrauen der Blogger erwerben, indem sie zunächst eine ehrliche und transparente Beziehung aufbauen. Sie sollten sie kennen lernen und ihnen die Instrumente zur Verbindung mit ihresgleichen und zur Verbreitung von Nachrichten geben.

Wer sagt denn, dass das einfach ist? Wenn Sie hier mitlesen, sind Sie aber schon auf einem guten Weg :) )))

Rainer Helmes

Blog-Vermarktung? – Blog-Beratung?

Weblogs sind in! Nach David Sifry verdoppelt sich die Anzahl der Weblogs alle 6 Monate. Die Blog-Suchmaschine Technorati verzeichnet z.Z. mehr als 50 Millionen Blogs weltweit.

technorati 060828

Screenshot aus: State of the Blogosphere, August 2006

Nun, wen wundert es dann wirklich, dass da bei dem einen oder anderen die $-€-$-€-Folge im Auge blinkt???

Ein Blog-Vermarkter fällt vom Himmel und mancher sog. Blog-Berater will den Unternehmen weiß machen, das Weblog sei heute die einzig richtige Kommunikationsform.

Aufgepasst! Das Weblog aufsetzen ist kinderleicht, aber dann … Blogs erzeugen keine Dialoge! … Gespräche führen die beteiligten Menschen … und die neigen manchmal zur Kollerkommunikation (mit und ohne Weblog).

Naja, „Blogfallen“ – und andere Dummheiten -, die gibt es wirklich wie Sand am Meer. Dieses Beispiel habe ich gerade gefunden: Alexander Greisle muss sich gegen Content-Klau wehren – „Mein Text in Ihrem Blog“ (hier: dentalblog.info) via Copyscape. Und wenn ich richtig zwischen den Zeilen lese, dann ist ein sog. Blog-Berater involviert!?!:

Da er sich das Blog hat einrichten lassen, stellt sich die Frage nach der Kompetenz so genannter Blog-Berater. Dazu sollte es auch gehören, die Kunden über die Gepflogenheiten der Szene in Kenntnis zu setzen. Sonst ist man kein Berater, sondern ein Technik-Fummler.

Aber woher nehmen, den richtigen Blog-Berater???

Don Alphonso hat heute die Topliste der deutschen Blog-Berater aufgestellt – eine Positiv-Liste, die in Kleinbloggersdorf auf große Zustimmung stößt: Weblog-Autoren mit langer Erfahrung und hoher Anerkennung in der Blogosphäre. [Link via Robert Basic]

Mein Tipp: Lesen Sie die Weblogs der gen. Autoren. Folgen Sie den Links, und Sie werden weitere interessante Blogs finden. Diskutieren Sie mit. Nur keine Angst – auch das Schwimmen lernen Sie erst richtig, wenn Sie ins Wasser gehen.

Update:

Eine Warnung an alle Blog-Berater und die, die es werden wollen: Der Weltherrscher beweist hier, dass niemand einen solchen braucht.

Hier lesen: Blogberater ein neuer Beruf ohne Zukunft – Recht hat er, der Weltherrscher!

Blog-Vermarkter fällt vom Himmel und … landet in Kleinbloggersdorf

Kalt-Akquise ist gefährlich, wenn man sich keine Gedanken um seine Ansprechpartner macht!

Das kann ganz böse ins Auge gehen … oder führt zu einem neuen Blog

Frank Huber wollte eigentlich nur mit „erfolgreichen A-Bloggern“ über seine Ideen zur Vermarktung von Weblogs sprechen.

Also schaute er in die deutschen Blogcharts und schrieb die „Top-10-Blogger“ per E-Mail an.

Nun, da E-Mails ja auch verloren gehen können, telefonierte er hinterher.

Eigentlich ein normales und auch in weiten Kreisen akzeptiertes Vorgehen, oder?

Da aber Blogger i.d.R. sofort über alles schreiben, nahm die Kollerkommunikation ihren Lauf … ix fragte, ob jemand diesen Dr. Frank Huber kenne, und Udo Vetter – bekannter Law Blogger – setzte noch einen drauf: Cold call vom Doktor.

Natürlich wurde der „übermotivierte Werbeflächenvermarkter“ jetzt – virtuell – auf weitere Blogs gezerrt und das Sautreiben die Diskussionen konnten beginnen. Schnell sind so mehr als 300 Kommentare zusammengekommen.

Als Reaktion setzt Frank Huber ein eigenes Blog auf. Er beschreibt Die Beinahe-Kollision mit der A-Klasse aus seiner Sicht. Schon wird vermutet, diese Aktion sei geplant, um so Traffic auf das eigene Blog zu holen. Das glaube ich nicht, denn dann wäre das Blog und die gesamte Aktion m.E. im Vorfeld besser vorbereitet worden.

Was ist hier falsch gelaufen?: Frank Huber schreibt „Top-10-Blogger“ an … hmm … ich greife jetzt mal ganz willkürlich ein paar bekannte Blogger heraus (- die Liste kann beliebig erweitert werden -), und ich frage (rhetorisch):

was haben Robert Basic, Klaus Eck, Rainer Meyer aka Don Alphonso, Martin Röll, Felix Schwenzel aka ix und Udo Vetter gemeinsam???, außer vielleicht, dass sie ein Weblog führen, und auch letzteres gilt ja schon nicht mehr, da ix nur noch ins Internet schreibt

Genau hier setzt meine Kritik an Frank Huber an:

  • er schreibt eine (Spam-?-)Mail an verschiedene Personen und will ein (sehr allgemeines) Konzept verkaufen, ohne sich zuvor mit den einzelnen Adressaten zu beschäftigen …
  • auch seinem – verfrühten??? – Fazit bzgl. Blogosphäre und Blogger in Blogito, ergo sum stimme ich nicht zu, und seine diesbzgl. Verallgemeinerung halte ich für unzulässig (siehe hierzu auch meine rhetorische Frage weiter oben). Hier hat Frank Huber m.E. sehr schlecht recherchiert; auch ich möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden …

Allerdings hätte ich nichts zu dieser „Blog-Vermarktungs-Aktion“ geschrieben, wenn ich nicht in seinem weiteren Posting Ein Hauch von Venice Beach … in deutschen Landen einige interessante Ansätze gelesen hätte, die zumindest diskussionswürdig sind.

Frank Huber hat m.E. deutlich gezeigt, dass er mit Kritik umgehen kann und auch bereit ist, dazu zu lernen.

Seinen Ideen selbst stehe ich allerdings (-noch?-) eher skeptisch gegenüber. Mal sehen, was er noch so aus dem Hut zaubert. Dennoch:

Frank Huber, herzlich willkommen in Kleinbloggersdorf … viel Erfolg!!!

Business Blogs als Instrument für Konsumentenloyalität – eine Online-Umfrage

Ingo Haupt, BWL-Student an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, bittet um Unterstützung für eine interessante wissenschaftliche Studie:

Im Rahmen meiner Diplomarbeit am Lehrstuhl für Marketing von Prof. Dr. Frank Huber führe ich eine Untersuchung durch zum Thema „Business Blogs als Instrument für Konsumentenloyalität“.
Die Zielsetzung meiner Forschungen ist es, herauszufinden welche Qualitäts-Merkmale eines Business Blogs am wichtigsten sind für Konsumenten und wie Unternehmen ihr Weblog einsetzen können, um Konsumentenloyalität zu schaffen. [..]
Ihr Unternehmen habe ich ausgewählt, da das MiFoMM Weblog ein bekanntes deutsches Business Blog ist. Daher wäre auch die Meinung Ihrer Leser besonders wichtig für diese Untersuchung.
Als kleinen Bonus für die Teilnahme an der Befragung werden drei Einkaufs-Gutscheine für je 20 € unter den Teilnehmern verlost, die den Fragebogen komplett ausfüllen.

Ich wünsche viel Erfolg! – Also hier mitmachen!!!

In seinem Weblog dokumentiert Ingo Haupt die Erstellung seiner Diplomarbeit. Sie finden dort weitere Informationen zu dieser Online-Umfrage.

Können Unternehmen die Blogosphäre für ihr Marketing (miss-)brauchen?

Ich meine: Nein.

M.E. lässt sich die Blogosphäre weder miss- noch ge-brauchen (im Sinne von ausnutzen). Denn: die Blogosphäre, d.h die Blogger sind keine homogene Gruppe und Weblog ist nicht gleich Weblog! Je mehr Menschen ins Internet reinschreiben, desto mehr spiegelt sich auch unsere Gesellschaft mit all ihren Facetten in Kleinbloggersdorf wider.

Warum schreibe ich das?

Auslöser ist der Artikel von Martin Oetting: Virale Werbung: Blogs oder E-Mail? (Link gefunden bei Robert Basic)

Fakt ist, dass es nur sehr selten gelingt, solche viralen Effekte über Blogs zu erzielen. Sehr viel häufiger passiert Unternehmen und ihren Marken vielmehr das Gegenteil: sie geraten ins kritische Kreuzfeuer der Blogs, weil sie kommunikative (oder andere) Fehler machen und dadurch den Spott oder die Kritik der Blogger auf sich ziehen. Gerade in Deutschland geht es häufig darum, die Blogosphäre von der – aus Sicht vieler Blogger – „schädlichen“ kommerziellen und damit unglaubwürdigen Kommunikation freizuhalten. Diese Haltung (die ich hier überhaupt nicht bewerten will) macht es objektiv schwer, durchschlagende Effekte mit viraler Werbung über Blogs zu erreichen. Eine positive Reaktion der Blogosphäre kann man eher erzielen, wenn man sich in der Kommunikation öffnet. Wenn man sich also zu einem gewissen Grad die Transparenz und die Partizipation zutraut, die von Bloggern oft gefordert wird.

Martin Ötting

Ich wehre mich dagegen, als Blogger in eine Schublade gepresst zu werden!

Im Ergebnis stimme ich Martin Oetting zu. Allerdings werden mit der Frage „Blogs oder E-Mail?“ Äpfel mit Birnen verglichen. E-Mail ist ein anerkanntes, einfaches und effizientes Kommunikationsmittel (Werkzeug) und der Begriff „Blog“ – so verstehe ich das hier – wird genutzt im Sinne einer ethischen Grundhaltung einer bestimmten Personengruppe, d.h. „Blog“ meint hier Blogger als Anwender von Werkzeugen – nämlich der Verlinkungstechnik – und nicht das Werkzeug selbst.

Für Virales Marketing, d.h. für das Weitertragen bestimmter Informationen, spielt es wirklich keine Rolle, ob als Werkzeug der Übermittlung Buschtrommeln, Rauchzeichen, Telefon, E-Mail, Verlinkungstechniken, … – oder ganz was anderes – eingesetzt werden.

Don Alphonso verdeutlicht hier am Beispiel von Svens Wette, dass auch ohne die Verlinkung der Weblogs eine große Aufmerksamkeit (= Klickrate) erreicht werden kann.

Und auch das Ergebnis bzgl. der Bedeutung von E-Mail für Virales Marketing überrascht mich nicht. Ich habe vor kurzem ein Sideblog eingerichtet, um mal schnell interessante Fundstücke zu dokumentieren und auch auf diese Weise an Kollegen weiterzugeben. Da ich aber weiß, dass dieses Blog von meinen Kollegen und Geschäftspartnern (noch) nicht – bzw. nicht regelmäßig – gelesen wird, verschicke ich manche Links noch zusätzlich per Mail an ausgewählte Adressaten (bevor sich die E-Mail soweit durchgesetzt hat, waren es eben Fax-Mitteilungen). Höre ich jetzt jemanden delicious rufen? – Oje – das ist für viele noch weiter weg …

Heißt das jetzt, die PR-Profis der Unternehmen können sich zufrieden zurücklehnen und die Blogger gute Leute sein lassen?

Nein! – Ganz im Gegenteil! Weblogs und Onlineforen sind Seismographen für neue Trends und zeigen sehr früh den Wandel von Konsumgewohnheiten.

Und ich wage noch eine Prognose: In nicht mehr allzu ferner Zukunft wird die Vernetzung im Internet die Bedeutung von E-Mail als Nachrichtenträger für Virales Marketing bei weitem übersteigen. Das bedeutet für Unternehmen, sie müssen eine diesbzgl. Kommunikationsstrategie entwickeln!

Alles Traffic oder Was: Die Top100 der wichtigsten Corporate Blogs?

PR Blogger Klaus Eck et al. präsentieren die Top 100 Business Blogs .

„Das Ranking präsentiert die meistgelesenen und damit wichtigsten deutschsprachigen Corporate Blogs.“

Hmm … die „wichtigsten deutschsprachigen Corporate Blogs“ … wichtig für wen oder was? und stimmt das in dieser allgemeinen Form?

Gradmesser ist die Blog-Suchmaschine Technorati. Technorati bewertet die Anzahl der ein- und ausgehenden Links der Weblogs.

Zum Thema „Verlinken“ habe ich mich u.a. schon hier und hier ausgelassen.

Links sind das A und O in der Blogosphäre. Links – auch Hyperlinks genannt – sind notwendig, um in den Weiten des WWW gefunden zu werden! Je höher der sog. PageRank, desto besser der Platz in der Google-Treffer-Liste.

Ja! – Aber? Links sorgen für Traffic – via Google z.B. – Aber entscheidet Traffic alleine über die Qualität bzw. den Einfluss eines Weblogs?

Mir sind 100 zufriedene Besucher, die häufig vorbei schauen, lieber als „1000 Visits“, die Google schickt, und von denen 990 die Nase rümpfen, weil sie doch nicht das gefunden haben, was sie suchen.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen …

… Traffic ist wichtig! Aus den „1000 Visits“ akquiriert sich vielleicht ein treuer Leser – oder gar ein neuer Kunde!

… und die Leistung von Klaus Eck und Co. will ich keineswegs schmälern! Diese Liste ist ein guter Ansatz für alle, die sich näher mit dem Thema „Weblog für Unternehmen“ beschäftigen wollen :-) Danke an die Autoren!!!

Aber, von einem Ranking, das die Bedeutung eines Business Weblogs richtig einordnet, erwarte ich deutlich mehr, als nur die Wiederspiegelung des Technorati-Ranges.

Mich interessiert zusätzlich: welchen Anteil meiner potenziellen Kunden erreiche ich?, wieviele meiner Stammkunden kennen und nutzen mein Weblog?, wie oft kommen die Besucher wieder? usw. usw.

Für Unternehmen ist es wichtig, die Vorteile eines Weblogs mit denen der gemeinen Homepage zu verbinden. Keine leichte Aufgabe ;-) – und maßgebend sollten einzig und allein die Bedürfnisse der Besucher der jeweiligen Site sein.

Ein weiteres Kriterium für die Bewertung von Corporate Blogs könnte z.B. auch sein, inwieweit es einem Unternehmen gelingt, die Weblog-Technologie und die Weblog-Kommunikationskultur in seinen gesamten Web-Auftritt zu integrieren.

Über ein „Web-1.0-2.0-Zwitter“ schreibe ich auch hier .

Auch Robert – unser aller A-Blogger ;-) – hat sich so seine Gedanken gemacht …

via PR Blogger

Update 23. Juni 06

Ein Ziel der Ranking-Liste ist erreicht: sie sorgt für Aufmerksamkeit, Unruhe in der Blogosphäre, viele neue Links, und das führt sicher auch zu viel Traffic ;-)

Was passiert? Die Liste ist dynamisch – jawohl die Rangordnung verändert sich schneller als Technorati sein Ranking aktualisiert ;-)

Nun ja, das mit dem Ranking ist ja auch nicht so einfach, denn Technorati liefert zwei Zahlen! (- inwieweit diese zuverlässig ermittelt werden und immer aktuell sind lasse ich jetzt mal dahingestellt -)

Zum einen nennt Technorate die absolute Zahl der eingehenden Links und zum anderen die Anzahl der verschiedenen Webseiten, von denen diese Links ausgehen. Aus diesen Werten ergibt sich der „Rang“, wobei die Anzahl der Seiten offensichtlich stärker eingeht.

Diesem „Business-Ranking“ liegen scheinbar nur die absoluten Links zugrunde!?! (habe mich selbst nicht so intensiv damit befasst ;-) ))

Aber Frank Herold meint Man wird ja mal nachfragen dürfen…:

„Lieber Klaus Eck, erklärst du bitte nochmal die Spielregeln, so das auch eine angefressene, beleidigte Leberwurst, ein stoischer Erbsenzähler, wie ich es einer bin, sie kapiert?

Sollte es so sein, dass hier ausschliesslich die Anzahl der Links gezählt wird? In dem Fall legen wir uns doch einfach alle ein Linkblog zu und trackbacken gleich jeden neuen Blogeintrag 5 mal oder öfter…“

… solidarisch spendet er seine Links, und weil er dabei MiFoMM auch mit so schöner Beschreibung verlinkt hat, soll er natürlich auch viele, viele Backlinks erhalten :-)

Die Macht der Wahrheit

Patrick Breitenbach (Blogdiplomatie) entdeckt die Wahrheit als Alleinstellungsmerkmal für Unternehmen:

In Zeiten der virtuellen Vernetzung wird das Lügen erheblich schwieriger, nahezu unmöglich. Daher sollte man lieber darauf verzichten und dem Begriff „Freier Markt“ endlich wieder eine entsprechend positivere Bedeutung zusprechen.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel.