Das Netz zum Mitmachen

Social Commerce für Skeptiker – Sind die Nutzer überfordert? Jochen Krisch lässt zwei eCommerce-Spezialisten zu Wort kommen.

Wer keine Freunde hat, mietet sich welche – kein Witz!-oder doch? :):

Auf vielen Social Network Plattformen, die eigentlich hochgelobt für ihre „sozialen Interaktionen“ sind, beschränken sich die meisten Interaktionen darauf, sich selbst möglichst Attraktiv darzustellen und so den eigenen virtuellen Marktwert zu erhöhen.

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Wer nun aber, auf die wenigen obigen Kriterien beschränkt, zu den Marktverlierern zählt (zu unattraktiv, zu wenig Freunde), kann sich bei Fake-your-space Freunde erkaufen, die das eigene Profil auf verschiedenen Social Network Plattformen aufwerten.

Das AAL-Prinzip – Andere Arbeiten Lassen – und Christian Stöcker schreibt:

Das Internet entwickelt sich zum Arbeitsmarkt für Mikrojobber und Minutenlöhner. Amateure stellen billigst ihre Arbeitskraft zur Verfügung – und kritzeln online zum Beispiel Schafe, für zwei Cent pro Stück. Im Netz wächst ein globales Proletariat heran.

Ein neuer Name für das Phänomen ist auch schnell gefunden: „Crowdsourcing“ …

und dieser Begriff trifft es vielleicht noch besser: Es geht um Outsourcing. Nicht an eine Firma sondern an die Masse, die Crowd der Netznutzer.

Wie das in der Praxis aussehen kann, demonstriert Amazon mit dem Web-Service „Mechanical Turk„:

Complete simple tasks that people do better than computers. And, get paid for it.

Das beste Beispiel für MTurk sind die 10.000 Schafe, die Aaron Knoblin für zwei US-Cent je Schaf zeichnen lässt. Knoblin beschreibt sein Experiment „The Sheep Market: Two Cents Worth“ in dieser Word-Datei (engl. via: The Sheep Market Thesis).

Der Online-Handel boomt! – Kommt jetzt Social Shopping?

Der Online-Handel wird nach HDE-Prognose im kommenden Jahr voraussichtlich 18,3 Milliarden Euro umsetzen. Damit steigen die Online-Shopping-Umsätze im Vergleich zu 2006 um etwa zwölf Prozent. In diesem Jahr wird der Internethandel 16,3 Milliarden Euro erwirtschaften.

Besonders profitieren werden die kleinen Online-Shop-Händler, deren Marktanteil am E-Commerce Umsatz überproportional stark wachsen wird.

Denn bei den „Kleinen“ gibt es Kein 08/15: Mit ungewöhnlichen Geschäftsideen zum Erfolg. (via)

Schöne Weihnachten für Online-Händler und -Shopper :)

Was Händler nicht immer freut, das Internet ist auch die Spielwiese der Schnäppchen-Jäger ;) Gestern – am 01. Dezember – hat der Dealjäger die Jagdsaison für das gemeine Publikum eröffnet. (via)

DGrözingerDealjäger

Video-Interview mit Daniel Grözinger, Gründer von Dealjäger

Das Geschäftsmodell von Dealjaeger.de wird darauf basieren, die generierten Click-Outs zu monetarisieren. Die so geschaffenen Einnahmen wollen wir mit der Community teilen. Lies: Die Top Dealjaeger werden bezahlt, weil sie es verdienen. (Sven Schmidt)

Und ein weiteres Beispiel für das sog. soziale shoppen ist eDelight. (via)

Mir gefällt das Blog zu eDelight: hier wollen die Gründer aus dem Nähkästchen plaudern und „live“ über ihre Erfahrungen während der Gründungs- und Finanzierungsphasen berichten … viel Erfolg!

Rainer Helmes

Ausgeschlafen – Aufgestanden

Der Werbeblogger präsentiert Zahlen zum Frühstück.

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen das Internet zum Einkaufen und noch mehr informieren sich vor einem Einkauf online.

2005 sei die Zahl der „eShopper“ um 1,7 Millionen oder sieben Prozent auf 26,9 Millionen gestiegen, hieß es in der Studie. Vor allem Bücher, Kino- und Konzertkarten sowie Bekleidung kauften die Deutschen zunehmend online.

Quelle: Reuters

via BasicThinking

Studie: Online Shopping Survey der ENIGMA GfK