Die Skype-Herausforderer!?

Es sei nicht mehr zeitgemäß, für einfache Gespräche Geld zu verlangen. Auch die kleinteilige Unterteilung in die unzähligen Gebührenzonen sei überholt, so Roman Scharf im Gespräch mit den vdi nachrichten.

Ob er schon auf ein Kaufangebot von Kai-Uwe Ricke warte?

Wir warten auf niemanden mehr. Aber wir reden mit vielen interessanten Menschen … Roman Scharf

Das Interwiew mit Roman Scharf können Sie online lesen: „Einfache Telefonate kosten keinen Cent“.

Wieder nur alter Wein in neuen Schläuchen? Siehe hierzu auch den Artikel von Robert BasicJajah vs. Skype vs. Peter Zahlt – und speziell auch die Kommentare hier und hier.

Ein weiteres Interview mit Roman Scharf gibt es auch bei Spiegel Online:

Zum Interview auf Spiegel Online: Revolution mit dem Gratis-Telefon.

Plattform für Anwenderberichte

Tue Gutes und rede darüber! Nach diesem Motto müssen Unternehmen ihre Erfolge vermarkten.

Aber wohin mit den Erfolgsgeschichten der Firma? Auf der eigenen Website werden solche Einträge schon mal gerne übersehen, zumal diese Seiten i.d.R. nicht für Suchmaschinen optimiert sind.

Die PR-Agentur conosco bietet Unternehmen nun eine Plattform für diese Anwenderberichte.

Anwenderberichte

Lesen Sie hierzu auch das Interview mit der Geschäftsführerin Stefanie Berg im CIO Weblog.

Einen weiteren lesenswerten Artikel habe ich unter den PR-Fundsachen gefunden: Mit Blog-CMS ein kleines Portal bauen.

Noch mehr Informationen finden Sie in dem PR-Kloster, dem Weblog der PR-Agentur conosco: Anwenderberichte.com nun online.

Angela Merkel zu Hause – oder Kinderfunk for Dummies

Ein Video mit unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel beschäftigt Klein-Bloggersdorf an diesem Wochenende.

Ist das alles so herrlich stussig, wie Robert Basic meint, oder steckt doch mehr dahinter?

Über Sinn und Unsinn, über die Ausführung u.a.m. streiten nun die Gelehrten Journalisten (- und solche, die es werden wollen -) in den Kommentaren z.B. hier und hier und hier und hier und …

Ich nutze mein Privileg, als Nicht-Journalist, Amateur-Schreiber und Medien-Konsument zu kommentieren.

xolotv

Lyssa aka Katharina Borchert – genau: die designierte Chefredakteurin Online und stellvertretende Chefredakteurin der WAZ-Mediengruppe – durfte Angela Merkel im Kanzleramt besuchen.

Und sogleich der erste Aufschrei: Pfui – Beziehungskiste!, denn Katharina ist die Tochter von Jochen Borchert.

Liebe Kritiker: es war doch immer schon so, Beziehungen schaden nur dem, der keine hat – wo also liegt das Problem???

Das von Lyssa geplante spontane und authentische Interview wurde allerdings sehr kurzfristig abgesagt, … die Bundeskanzlerin wurde zurück gepfiffen ruderte aufgrund plötzlicher Angst vor der eigenen Courage zurück … und herausgekommen ist eine mediengerechte PR-Inszenierung.

Je nach Erwartungshaltung, kann man dieses kritisieren. Ich erwarte nicht, dass diese neue Form des „Bürger-Journalismus“ den herkömmlichen investigativen Journalismus verdrängen sondern um eine interssante Komponente bereichern wird.

Und warum darf eine Bundeskanzlerin nicht auch mal sympathisch rüberkommen, wenn sie ganz offen ihre Medien-Auftritte reflektiert.

Es kam eines Tages jemand, der hat gesagt, dass das [Anm.d.Autors: gemeint ist der wöchentliche Video-Podcast auf www.bundeskanzleramt.de] eben ’ne Form ist, wo viele Menschen auch hingucken [..] und mich hat das interessiert.

Ich finde sowieso diese Revolution über’s Internet eine der spannendsten Dinge die stattfindet, und wir als Politiker sind da manchmal ziemlich hinterher.

Und deshalb habe ich damit angefangen, und dann ist mir irgendwie auch aufgefallen, dass es vielleicht für viele, die da gucken, noch etwas steif ist, wenn ich da immer so vom Teleprompter ablese und neulich habe ich da auch schon einmal frei gesprochen …

Alles in allem ist das Experiment gelungen. Ein Anfang hin zu mehr Authentizität, Offenheit und Transparenz. Natürlich gibt es noch viel zu verbessern, aber die einseitige und pauschale Kritik, so wie sie in einzelnen Postings und Kommentaren zum Ausdruck kommt, wird dem Projekt nicht gerecht.

… und ich bin gespannt auf weitere Produktionen …

Lars Hinrichs von openBC im Interview

Lars Hinrichs, Gründer und Geschäftsführer von openBC im Gespräch mit der Wirtschaftswoche:

LarsHinrichs… Die Verweildauer in einem Unternehmen wird kürzer, die Arbeit läuft projektbezogener ab. Deshalb sind Kontakte wichtiger denn je. Hinzu kommt: Die Welt wird flacher, der Konkurrent um meinen Job sitzt nicht mehr Hamburg oder Düsseldorf, sondern in Europa, USA oder Asien. Wir erleben eine Globalisierung des Jedermann. Je verteilter, je dezentraler das Geschäftsleben abläuft, je schneller die Wirtschaft dreht, desto wichtiger wird soziales Kapital in Form von Kontakten. Wir sehen uns als Bank, die dieses Kapital verzinst. …

… weiterlesen: Ich kann nichts wirklich

Link gefunden bei Sven Lehmann

Naked Conversations – oder wie Unternehmen von ihren Kunden lernen

Patrick Breitenbach interviewte Shel Israel, den Co-Autor des Blog-Buches Naked Conversations – How Blogs Are Changing the Way Businesses Talk with Customers.

Unternehmen sollten aus der Not eine Tugend machen und wieder verstärkt auf ihre Kunden hören …

People are already talking about you. They get much more polite when they see you have joined the conversation. As a company, you will be amazed at what you learn from that conversation. The people speaking are the ones most passionate (pro and con) about your products and services. What they say has enormous marketplace influence. Shel Israel

Das ganze Interview bei Blogdiplomatie.

Dialog mit Kunden und aktives Zuhören sind die Zauberworte. Weblogs bieten eine sehr gute Möglichkeit hierzu – wenn auch sicher nicht die einzige. Diesbzgl. lesenswert ist auch der Beitrag von Robert Basic: Amazon Chef zerpflückt Shel Israel und Robert Scoble.

Die neue Macht der Verbraucher

David Weinberger, Mitautor des „Cluetrain Manifesto“ im Interview mit Mario Sixtus über Blogging und seine Sicht der (zukünftigen) Internet-Kommunikation.

Mit dem Internet im Generellen und Blogs im Speziellen sind Märkte vernetzt, sie sind im Gespräch. Und auf einmal stellt sich heraus – vielleicht ein wenig überraschend – dass vernetzte Kunden mehr über Produkte wissen, als die Unternehmen selbst.

Unternehmen könnten ihre Märkte nicht länger kontrollieren, „indem sie nur ausgewählte Informationen veröffentlichen“, während gleichzeitig die vernetzten Märkte so groß sind, dass sich „dort stets Leute [finden], die erstaunliche Experten für etwas sind“.

via Die Dezentrale: Die Dezentrale goes Audio- and Videocasting: David Weinberger