Kommunikationsfalle: E-Mail

Für unsere Kommunikation mit Freunden und Geschäftspartnern nutzen wir zunehmend E-Mails – das geht schnell, ist fast so locker wie ein Telefonat und reißt mein Gegenüber nicht aus seinen Aktivitäten.

Aber gerade der sorglose – in vielen Fällen eher gedankenlose – Umgang mit der E-Mail-Kommunikation birgt sehr viele Risiken, wie die Professoren Michael Morris und Jeff Lowenstein anhand ihrer Untersuchung zeigen.

E-Mails können Emotionen nicht adäquat übermitteln und werden deshalb vom Empfänger oft falsch interpretiert, weil der Empfänger unbewusst von seiner eigenen momentanen Gefühlslage ausgeht.

One reason for this [Red.: die Fehlinterpretation der Nachricht], the business-school professors say, is that people are egocentric. They assume others experience stimuli the same way they do. Also, e-mail lacks body language, tone of voice, and other cues – making it difficult to interpret emotion.

communications

aus: It’s all about me: Why e-mails are so easily misunderstood

Hier sollen sog. Emoticons helfen, die Gefühlslage des Schreibers zu übermitteln. Allerdings können auch diese Symbole die fehlenden Dimensionen der Kommunikation nicht ersetzen.

Lesen Sie hierzu auch in TP: Missverständliche E-Mails.

Um den Bogen noch weiter zu spannen: das gilt natürlich auch – oftmals in verschärfter Form – für Diskussionen auf Foren- und Weblog-Seiten.

In verschärfter Form dann, wenn ich mein „Gegenüber“ nicht persönlich kenne. Ich weiß nicht, ob eine Anspielung eher ironisch oder doch bitter ernst gemeint ist. Und, kommt meine Ironie als solche an? ;-) )? Viele Fragen! Manchmal bleibt ein „ungutes Bauchgefühl“.

Fazit: das persönliche Gespräch ist durch nichts zu ersetzen, das gilt besonders dann, wenn Befindlichkeiten eine Rolle spielen.

Besser als mit dem Satz von Eliot Spitzer lässt sich das nicht sagen:

Newer write when you can talk. Never talk when you can nod. And never put anything in an e-mail.

Die Macht der Wahrheit

Patrick Breitenbach (Blogdiplomatie) entdeckt die Wahrheit als Alleinstellungsmerkmal für Unternehmen:

In Zeiten der virtuellen Vernetzung wird das Lügen erheblich schwieriger, nahezu unmöglich. Daher sollte man lieber darauf verzichten und dem Begriff „Freier Markt“ endlich wieder eine entsprechend positivere Bedeutung zusprechen.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

Verlinken – Ja, aber Wie?

Wie klappt es eigentlich mit dem Verlinken?, habe ich schon hier gefragt. Trackback, ja, aber wann, oder Pingback oder was?

Nun liefert die Bloggosphäre wieder eine Steilvorlage, und ich kann nicht widerstehen:

Die Freundin bloggt, und – wie Björn Hasse feststellt – die MacherInnen können nur alles falsch machen:

Wer nicht verlinkt, der ist doof. Wer verlinkt, der ist ein Trackback-Sauger. Wer bezahlt, der bezahlt zu wenig (andere Baustelle), wer nicht bezahlt, der macht etwas falsch (Vielleicht, man weiß nicht so genau). Wer anonym postet, der ist ein Fake, und wer für eine Frauenzeitschrift vor dem Fotoshooting eine Szenerie stellt, der fälscht Hintergründe. Oder so. Um aber auch weiter zu spiegeln: Wer die Blogs kritisiert, der sieht Frauen lieber Nähen und Kochen, wer Texte abändert, der zensiert.

Da ich in den letzten 14 Tagen nur sporadisch in Klein-Bloggersdorf war, habe ich die spannende Diskussion (andere würden sagen: Schlammschlacht!?!) in den Kommentaren hier verpasst.

Nun – auf den ersten Blick – verwundert der letzte Kommentar (datiert: 11.05.2006 – 00:20):

Hey cool, dem erste freundin-Blog hat endlich mal hierhergelinkt!

…hat auch nur über eine Woche gedauert… (Cator)

Der Kommentar verwundert aber auch nur auf den ersten Blick, denn die Verlinkung entpuppt sich als „des Pudels Kern“??? Nicht wirklich, oder doch?

Zum einen sind die deutschen blogcharts Gradmesser für die Bedeutung der Blogs (und wer möchte nicht gerne – heimlich oder unheimlich – zum erlauchten Kreis der sog. A-Lister gehören???). Für einen guten Platz in Suchmaschinen oder bei Technorati ist die Anzahl der auf das eigene Blog verweisenden Seiten (vgl. auch: Pagerank) ausschlaggebend.

Auf der anderen Seite – und das ist m.E. der wichtigere Punkt – wird die breite Online-Kommunikation erst so richtig durch die „via-Verlinkung“ in Schwung gebracht. So ist es möglich, immer tiefer in ein Thema einzusteigen und die vielfältigsten Meinungen einzuholen.

Für die Verlinkung gibt es zwei Verfahren: Pingback und Trackback. Zu den Vor- und Nachteilen siehe auch hier.

Pingback oder Trackback? Welche Bedeutung hat die Verlinkung für die Bloggosphäre und wie wird richtig verlinkt, das ist hier die Frage?, die ich gerne an die Leser weitergebe …

Unser Vertrauen und die Statistik

… ja, es geht wieder um eine Befragung:
BBC/Reuters/Media Center Poll: Trust in the Media.

Getreu dem alten Motto „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“, schauen wir mal wie das Weblog so wegkommt.MediaTrust

Dem nationalen Fernsehen und den nationalen und regionalen Zeitungen vertrauen 82% bzw. 75%.

Internet-Seiten und Weblogs tragen mit 38% bzw. 25% die rote Laterne.

Sehr ausführliche und weiterführende Informationen zu der Studie finden Sie bei BasicThinking.

Überraschen uns diese Zahlen wirklich? Wo erwarten Sie am ehesten seriöse und objektive Informationen???

Also, alles im grünen Bereich, oder doch nicht? Golem titelt:

Menschen vertrauen Medien, nicht der Politik oder Blogs

und dieser Titel bringt Unruhe nach Klein-Bloggersdorf.

Allerdings werden hier Birnen mit Äpfeln und Äpfel mit Pflaumen verglichen …

… And the Winner is … : das Weblog natürlich!!!

Patrick Breitenbach begründet das hier ausführlich. Er führt u.a. an:

  • Blogs sind keine konventionellen, journalistischen Medien. Ihre Aufgabe ist es nicht professionell zu recherchieren.
  • Blogs sind nur bedingt objektive Nachrichtenquellen. Es ist jedenfalls nicht der Anspruch von Blogs eine objektive Nachrichtenquelle zu sein. Daher ist deren Einbezug in die Studie sowieso fragwürdig.
  • Die Entfaltung der Blogosphäre ist noch lange nicht abgeschlossen. Sie dehnt sich derzeit sehr schnell, wie nach einem Urknall, aus.

Studie hin, Statistik her:

Letztendlich vertrauen wir Menschen! – unseren Freunden und Bekannten.

Via Weblog (als Medium = Blog-Trommel) haben wir die Chance, besser und schneller mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren und darüberhinaus – dank der technisch einfachen Verlinkung mit Ping- und Trackback sowie über die Kommentarfunktion – ein „Empfehlungsnetz des Vertrauens“ zu bilden.

In diesem Sinne gilt: „die Entfaltung der Blogosphäre ist noch lange nicht abgeschlossen. Sie dehnt sich derzeit sehr schnell, wie nach einem Urknall, aus.“ (Patrick Breitenbach)

Kommunizieren, Aber Wie?

Sag mir wie und wo Du bloggst, und ich sage Dir, wer Du bist. – Nein! – So simpel ist die (Blogger-)Welt nicht gestrickt.

Dem „Phänomen“ Blogging kommt man nicht mit Hilfe von Standard-Umfragen zum Ankreuzen, wie dieser hier, auf die Spur.

Warum?, das bringt Martin Röll hier auf den Punkt:

Blogger sind nicht nur Blogger. Sagt mal, für wie trivial haltet Ihr uns eigentlich?

[..]

Weblog-Forschung darf den Kontext des Weblogs nicht vernachlässigen. So wie die Weblog-Linksbeziehungs-Analytiker gemerkt haben, dass Beziehungen zwischen Bloggern auch ohne Links bestehen können, so wie Weblog-im-Glaskasten-Beobachter gemerkt haben, dass Blogger nicht nur im eigenen Weblog bloggen, sondern z.B. auch anderswo kommentieren, so müssen sich die „ich befrage einen Weblog-Autor“-Forscher im Klaren darüber sein, dass sie nur einen Teil der Online-Kommunikation eines Nutzers betrachten.

Doch ganz langsam – und noch sehr verhalten – wird das Thema „Weblog“ nun auch „im Business“ diskutiert.

Dann wird ganz einfach von „Corporate Blogs“ gesprochen – hmm: wieder wird über einen Kamm geschert.

Wer braucht eigentlich schon Corporate Blogs? – Lesen Sie diesen sehr ausführlichen Artikel unbedingt bei Blogdiplomatie!!!

Meine Antwort auf diese Frage lautet schlicht und einfach: Niemand!

Sind Sie jetzt überrascht? Vielleicht erinnern Sie sich noch an folgenden Dialog aus einem Werbespot einer bekannten IT-Firma?:

A: Hier steht, wir müssen ins Internet!
B: Warum?
A: Das steht hier nicht!?!

Geschichte wiederholt sich …

… und Unternehmen müssen kummunizieren (und kooperieren); sie müssen ihre Kunden da abholen, wo diese sich gerade befinden!

Für manche können Weblogs ein Weg zum Kunden sein, in anderen Fällen reicht eine „herkömmliche“ Internet-Seite völig aus … oder eine Site, die mehr nach dem Vorbild eines Journals oder einer Zeitschrift realisiert wird.

Finden Sie heraus, mit wem Sie wie kommunizieren wollen und wählen Sie dann die dazu passenden Medien und Techniken!

Hierzu passt ein Zitat von Lewis Carroll aus Alice im Wunderland:

„Wohin soll ich von hier aus gehen?“
„Das hängt in beträchtlichem Maße davon ab, wo du ankommen willst.“.

So spricht die Blogosphere

David Sifry von Technorati veröffentlicht die neuen Wachtumszahlen der Blogosphere:

  • Technorati now tracks over 35.3 37.3 Million blogs
  • The blogosphere is doubling in size every 6 months
  • It is now over 60 times bigger than it was 3 years ago
  • On average, a new weblog is created every second of every day
  • 19.4 million bloggers (55%) are still posting 3 months after their blogs are created
  • Technorati tracks about 1.2 Million new blog posts each day, about 50,000 per hour

Es überrascht vielleicht, dass im März 2006 weniger als ein Drittel aller Weblog-Einträge in englischer Sprache verfasst worden sind.

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Der Anteil japanischer und chinesischer Blog-Schreiber nimmt zu – Tendenz steigend.

Nur etwa 1 Prozent aller Weblog-Beiträge werden in deutsch verfasst.

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Nahe zu die Hälfte aller Beiträge werden mit Kategorien oder Schlagworten – sog. Tags – versehen.

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Sifry’s Kernaussagen:

  • The blogosphere is multilingual, and deeply international
  • English, while being the language of the majority of early bloggers, has fallen to less than a third of all blog posts in April 2006.
  • Japanese and Chinese language blogging has grown significantly.
  • Chinese language blogging, while continuing to grow on an absolute basis, has begun to decline as an overall percentage of the posts that Technorati tracks over the last 6 months.
  • Japanese, Chinese, English, Spanish, Italian, Russian, French, Portuguese, Dutch, and German are the languages with the greatest number of posts tracked by Technorati.
  • The Korean language is underrepresented in this analysis.
  • Language breakdown does not necessarily imply a particular country or regional breakdown.
  • Technorati now tracks more than 100 Million author-created tags and categories on blog posts.
  • The rel-tag microformat has been adopted by a number of the large tool makers, making it easy for people to tag their posts. About 47% of all blog posts have non-default tags or categories associated with them.

Quellen:
State of the Blogosphere, April 2006 Part 2: On Language and Tagging
State of the Blogosphere, April 2006 Part 1: On Blogosphere Growth

weitere Artikel bei einfach persönlich:
Technorati – Welche Sprache spricht Blogosphere?
Technorati – Wie wächst die Blogosphere aktuell?

Hängt sie höher – die Überbringer schlechter Nachrichten!

sueddeutsche.de titelt wie folgt:

Gefangen im Netz

Ob Produkt-Fehler oder Kommunikations-Fauxpas: Schlechte Nachrichten verbreiten sich im Internet so schnell, dass sie für Unternehmen zur Bedrohung werden können.

Diesen Aufmacher müssen wir uns jetzt einmal auf der Zunge zergehen lassen:

… ein Produkt ist fehlerhaft, ein Unternehmen leistet sich einen „Kommunikations-Fauxpas“ – das sollte nicht vorkommen, kann aber passieren … alles bis hierhin i.d.R. noch kein Problem …

… diese Informationen werden – auch zum Schutz anderer Verbraucher – durch Blogger weitergegeben; sehr schnell – dem Internet sei Dank …

… und nun??? die Schuldigen der aufkommenden (PR-)Krise sind schnell ausgemacht: es sind … die schlechten Nachrichten selbst, die zur Bedrohung werden. Also: hängt die Überbringer der schlechten Nachrichten!!!

Auch Klaus-Peter Johanssen – selbst krisenerfahren in Sachen Don Alphonso vs. Johanssen und Kretschmer [Krisen-Updates gibt es hier und hier] – hat ein Patent-Rezept:

„Das beste Mittel gegen eine Krise ist Prävention“, sagt Klaus-Peter Johanssen, der Unternehmen in Sachen Krisenkommunikation berät. Er nennt als Beispiel Presseinformationen, die bereits vorformuliert werden und im Ernstfall nur noch ergänzt werden müssen. Auch ganze Internetseiten können schon im Vorfeld erarbeitet werden. Wie eine Studie seiner Agentur zeigt, vernachlässigen Unternehmen aber die interaktiven Möglichkeiten des Netzes. Diskussionsforen bietet nicht einmal jedes Vierte an.

Wie wäre es denn ganz einfach mit der Wahrheit?:

Es sind offenbar immer wieder dieselben Fehler, die Unternehmen bei der Krisenkommunikation im Internet machen. „Es wird versucht, zu leugnen so lange es geht. Aber Lügen haben im Internet kurze Beine“, sagt Roselieb. Denn die Wahrheit ist womöglich nur einen Link weit entfernt. Außerdem würden Unternehmen vergessen, dass im Internet rund um die Uhr kommuniziert wird und dass ihre Sicht der Dinge unmittelbar kommentiert werden kann.

Ist das sooooo…. schwer?????

via BasicThinking, social software, Meinungsmacherblog

Wenn der CEO bloggt

… lügt er dann?

Woran erkenne ich den authentischen Blogger?

Dr. Hermann Iding beschreibt das Dilemma bloggender Unternehmensvertreter.

Blogs sind ehrlich, authentisch, ungeschminkt, echt. Blogger sprechen die Sprache der Straße [..]

Was passiert also nun, wenn die Person an der Spitze bloggt? Das Medium des Blogs strahlt auf die Person ab: dem bloggenden CEO wird Authentizität unterstellt, quasi automatisch attestiert durch das Medium. Das kollidiert komplett mit den Anforderungen der Organisation an ihren bloggenden CEO. Hier kommen wir nun zur Naivität: entweder der CEO bloggt fröhlich vor sich hin, dann gibt es ein Problem mit der Organisation, die ihn schnellstmöglich versuchen wird, wieder einzufangen. Oder der CEO bloggt gemäß Organisationsauftrag – dann wird er vielleicht Aufmerksamkeit erzielen, aber eben nur begrenzt: denn die wirklich interessanten Dinge kann er nicht sagen.

Per Definition handelt eine authentische Person frei von externen Einflüssen wie Gruppenzwang oder Manipulation (siehe auch: Wikipedia:Authentizität).

Will nicht (fast) jeder mit (s)einer Meinungsäußerung Einfluss nehmen auf das Verhalten oder Erleben von Einzelnen oder Gruppen? Auch das ist Manipulation. Ist es mit dieser Definition vor Augen nicht vielmehr naiv, jedem Blogger „per Definition“ Authentizität zu unterstellen?

Der bloggende Unternehmensvertreter kommt für mich dann authentisch, d.h, als echt rüber, wenn er offen darlegt, wen er vertritt und deutlich macht, warum er das eine sagt und das andere nicht sagen darf; seine Sprache (besser: Schreibe) muss natürlich sein, d.h. zu seiner Person und zu seiner Rolle passen! Auch der in der Blog-Szene bekannte Anwalt verät keine Mandanten-Geheimnisse und wird dennoch als „authentisch“ wahrgenommen.

Vorausgesetzt der bloggende Manager oder Unternehmenssprecher ist eine starke und authentische Persönlichkeit, dann wird er auch im Weblog als authentisch und echt wahrgenommen und das steht in keinem Widerspruch zu den Interessen des Unternehmens.

Ich will nicht verhehlen, dass der bloggende Manager, der „authentisch“ und entsprechend den Unternehmensrichtlinien bloggt, dennoch – und gerade wegen der Bloggerei – in Konflikt mit anderen (wichtigen) Personen des Unternehmens kommen kann; aber das ist in meinen Augen ein ganz anderes Thema!

Dynamische Webseiten mit Weblog-Charakter

… werden in 5 Jahren Standard sein!?!

Brauchen Unternehmer unbedingt ein Weblog?, fragt Patrick Breitenbach und meint:

Bitte nicht! Solange Unternehmen das Weblogprinzip nicht verstanden haben, sie die Distanz zum Kunden bewahren möchten, unkonventionelle Konzepte ablehnen oder ausschließlich schnelle Erfolge auf Umsatzzahlenlisten vetrauen, sollten unbedingt die Finger davon lassen!

Ich stimme zu, wenn es ausschließlich um die Frage geht, ob ein Weblog als (weiteres) Marketing-Tool eingesetzt werden soll.

Anders sieht es m.E. aus, wenn wir beginnen, Weblogs als (weiteres) Mittel der Kommunikation zu begreifen.

Um ihre Kunden zu binden, müssen Unternehmen auf (veränderte) Kommunikationswünsche ihrer Zielgruppe eingehen.

Weblogs sind m.E. nicht mehr und auch nicht weniger als eine (weitere) Möglichkeit mit (potenziellen) Kunden auf einfache Weise in einen Dialog einzutreten.

Nie vergesse ich, dass mir Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen noch Ende der 90er Jahre sagten „E-Mail brauchen wir niemals!“, und wie sieht das heute aus?

Das Potenzial der Weblog-Kommunikation schätze ich noch höher ein, als das der E-Mail-Kommunikation.

Voraussichtlich wird dann das „Weblogprinzip“ ein anderes sein. So gut wie mir „Klein-Bloggersdorf“ auch gefällt, müssen auch „die Bewohner“ realisieren, dass sich auch „außerhalb dieser Insel“ eine „Blog-Welt“ etablieren wird – das sind m.E. Sites mit „Weblog-Charakter“, die dann eher kommerziell ausgerichtet sind, und auch teilw. mehr den Ton und die Sprache der Wirtschaft treffen. Denn auch hier gilt:

Es wächst zusammen, was zusammen gehört.

Ich empfehle jedem Unternehmen, sich schon heute mit Weblogs zu beschäftigen – Fehler werden noch verziehen – in 5 Jahren könnte die „dynamische Website mit Weblog-Charakter“ Standard sein.

Mediator – Blog

Das Wachstum der Weblogs ist nach wie vor ungebremst und schon wird von verschiedenen Seiten lautstark nach Blog-Monitoring gerufen.

Sind Weblogs nun die neuen Meinungsmacher oder wird ihre Bedeutung maßlos überschätzt?

Eine PR-Agentur will mit eben diesem Blog-Monitoring (siehe Monatsthema April 2006) „auf den Zug der Zeit“ aufspringen und schafft sich den eigenen PR-GAU, der hier begonnen hat und hier leider noch nicht zu Ende ist.

Eigentlich völlig unnötig … Warum ist Dialog so schwierig?

… es fehlt nicht an gutgemeinten Tipps für den Dialog und den Umgang mit Bloggern – z.B. hier und hier.

Patrick Breitenbach bereichert Klein-Bloggersdorf um ein Mediator-BlogBlog Diplomatie:

Als ständige Vertretung haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Blogosphäre zu beobachten, Krisen aufzuzeigen und potentielle Stärken von Weblogs aufzuführen.

Eine große Aufgabe … viel Erfolg!!!

via reine Formsache
weiterer Beitrag bei BasicThinking