DOSB vs. Saftblog: Alles gar nicht so gemeint?!

Dickes Lob und großes Kompliment an Fank Herold für seinen diplomatischen Einsatz!

Michael Schirp, Pressesprecher Deutscher Olympischer Sportbund , nimmt Stellung und schreibt auf marketing-blog.biz. Hier ein kleiner Auszug (Hervorhebung von mir):

Lieber Saftblog, liebe Blogosphäre,…

…wenn einer eine Marke hat, dann kann er was erleben. Da gibt’s Trittbrettfahrer – die gibt’s gar nicht. Wir meinen nicht die Schule, die Sommerspiele ausrichtet. Oder den Gastwirt, der den Olympiaspieß grillt. Vielleicht auch nicht den guten Walther-Saft – aber leider konnten unsere Anwälte das noch nicht beurteilen. …

So, und jetzt rufe ich Frau Walther an und sage Ihr dies alles selbst. Denn so toll Bloggen auch ist – manchmal ist der direkte Weg der Bessere.

Diese schnelle öffentliche Reaktion ist zu begrüßen! Das ist ein richtiger Schritt in die richtige Richtung!

Nun ja, ein schaler Beigeschmack bleibt …

… wenn mein Anwalt bei einem Streitwert von 150.000,–EUR sein Gegenüber „nicht beurteilen“ könnte, dann hätte ich wohl den falschen Anwalt …

… und warum ist niemand auf die glorreiche Idee gekommen, Frau Walther anzurufen, bevor das Fass aufgemacht wurde?

Aber sei es drum: jetzt heißt es Ruhe bewahren und durchatmen!!!

Wenn dann noch die „anwaltliche Keule“ vom Tisch genommen wird, können alle Betroffenen bei einem Glas Saft entspannen ;)

Öffentlichkeitsarbeit, PR-Krisen und Blog-Skandale

Aktive Blogger können eine Marke in weniger als einem Tag aufbauen oder vernichten (via)

Blogger sind vernetzt und die „Blog-Trommeln“ sind wichtige Informationsträger der Internet-Gemeinde. Dieses beweist nicht zuletzt die von Robert Basic aufbereitete Blog-Skandal-Liste. Die dort gen. PR-Krisen haben z.T. zu regelrechtem „Sautreiben“ in Kleinbloggersdorf geführt. Sogar das Wort von der Rudelbildung machte die Runde.

O.K. – so weit, so gut?! Jetzt werden Sie wahrscheinlich fragen: „wie hängt das eine mit dem anderen zusammen – sprich: die einleitende Schlagzeile mit den von Robert gen. Krisen? Und – noch wichtiger – was hat das mit mir und meinem Unternehmen zu tun?“

Kurze Antwort: wenig bis gar nichts, wenn Sie einen großen Bogen um das Internet machen und mit Weblogs, Bloggern und Co. nichts am Hut haben – ansonsten sehr viel. Da Sie hier mitlesen, dürfte der zweite Teil der Antwort für Sie zutreffen :) )))

Der Schlüssel: in jeder Krise liegt auch eine Chance! Nutzen Sie das Blogger-Netzwerk für Ihre positive Selbstdarstellung. Getreu dem Motto: Tue Gutes und rede darüber!

Das größte Problem, das viele Unternehmen und PR-Agenturen mit dem Internet i.Allg. und mit Bloggern im Besonderen haben, heißt „Angst vor Kontroll-Verlust“!

Am größten ist die Befürchtung, dass schon kleine Fehler oder Nachlässigkeiten sich blitzartig weltweit verbreiten und zu ungeahnten Schäden in den Unternehmen führen.

Und außerdem, wo kommen wir hin, wenn jeder einfach seine Meinung schreiben kann?

Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern? Und die meisten Blogger sondern einfach nur ab.

Sehr schnell wird dann der Ruf nach Kontrolle laut!

Gefahr gehe auch von Internet-Foren aus, die nicht kontrollierbar seien…

Vergessen Sie das! Weblogs und Internet-Foren sind nicht kontrollierbar.

Hier hilft nur eins: radikal umdenken! Feedback akzeptieren, und sinnvolle Vorschläge ggf. umsetzen. Auf unberechtigte Kritik offen und direkt antworten.

Und hiermit schließe ich dann den Bogen zu dem Zitat am Anfang. Es heißt dort weiter:

Firmen sollen keine Beziehung zu ihnen (Anm.d.A.: den Bloggern)vortäuschen, oder sie werden einen Gegenschlag erleben. Um Blogger auf ihre Seite zu ziehen, sollten die Unternehmen das Vertrauen der Blogger erwerben, indem sie zunächst eine ehrliche und transparente Beziehung aufbauen. Sie sollten sie kennen lernen und ihnen die Instrumente zur Verbindung mit ihresgleichen und zur Verbreitung von Nachrichten geben.

Wer sagt denn, dass das einfach ist? Wenn Sie hier mitlesen, sind Sie aber schon auf einem guten Weg :) )))

Rainer Helmes

Sanierungsfall Ford : Krisenmanagement via Videoblog?

Handelsblatt: Das Vertrauen in die Sanierung von Ford wankt.

Nun geht Ford neue Wege in der Unternehmens-Kommunikation …

Survival of the fittest. That’s the challange facing Ford today. „Bold Moves“ puts you at the heart of the story, letting you engage, debate, and get involved in what’s happening at Ford right now.

BoldMoves

„The American People love the truth. And they love an underdog, that’s us.“, Mark Fields, Executive Vice President, Ford Motor Company; President, The Americas.

… und in Episode One – Change or Die: “We lost the touch to consumers. (…) We have to fix it.”, Robert L. Shanks, Vice President and Controller, The Americas.

Wir haben den Kontakt zu unseren Kunden verloren. … Alle Achtung! Das ist ein sehr mutiges Eingeständnis … und ist das auch der erste Schritt zur Besserung???

There’s No Secret! Offene Kommunikation und Krisenmanagement via Videoblog? Was halten Sie davon? Ist dieses „Video-Kommunikations-Modell“ auch in Deutschland vorstellbar? Wie kann dieses Modell auf unsere Unternehmen und unsere Verhältnisse übertragen werden? – Schreiben Sie Ihre Meinung.

via Blogdiplomatie

Hängt sie höher – die Überbringer schlechter Nachrichten!

sueddeutsche.de titelt wie folgt:

Gefangen im Netz

Ob Produkt-Fehler oder Kommunikations-Fauxpas: Schlechte Nachrichten verbreiten sich im Internet so schnell, dass sie für Unternehmen zur Bedrohung werden können.

Diesen Aufmacher müssen wir uns jetzt einmal auf der Zunge zergehen lassen:

… ein Produkt ist fehlerhaft, ein Unternehmen leistet sich einen „Kommunikations-Fauxpas“ – das sollte nicht vorkommen, kann aber passieren … alles bis hierhin i.d.R. noch kein Problem …

… diese Informationen werden – auch zum Schutz anderer Verbraucher – durch Blogger weitergegeben; sehr schnell – dem Internet sei Dank …

… und nun??? die Schuldigen der aufkommenden (PR-)Krise sind schnell ausgemacht: es sind … die schlechten Nachrichten selbst, die zur Bedrohung werden. Also: hängt die Überbringer der schlechten Nachrichten!!!

Auch Klaus-Peter Johanssen – selbst krisenerfahren in Sachen Don Alphonso vs. Johanssen und Kretschmer [Krisen-Updates gibt es hier und hier] – hat ein Patent-Rezept:

„Das beste Mittel gegen eine Krise ist Prävention“, sagt Klaus-Peter Johanssen, der Unternehmen in Sachen Krisenkommunikation berät. Er nennt als Beispiel Presseinformationen, die bereits vorformuliert werden und im Ernstfall nur noch ergänzt werden müssen. Auch ganze Internetseiten können schon im Vorfeld erarbeitet werden. Wie eine Studie seiner Agentur zeigt, vernachlässigen Unternehmen aber die interaktiven Möglichkeiten des Netzes. Diskussionsforen bietet nicht einmal jedes Vierte an.

Wie wäre es denn ganz einfach mit der Wahrheit?:

Es sind offenbar immer wieder dieselben Fehler, die Unternehmen bei der Krisenkommunikation im Internet machen. „Es wird versucht, zu leugnen so lange es geht. Aber Lügen haben im Internet kurze Beine“, sagt Roselieb. Denn die Wahrheit ist womöglich nur einen Link weit entfernt. Außerdem würden Unternehmen vergessen, dass im Internet rund um die Uhr kommuniziert wird und dass ihre Sicht der Dinge unmittelbar kommentiert werden kann.

Ist das sooooo…. schwer?????

via BasicThinking, social software, Meinungsmacherblog

Rolle der Weblogs in der Mediengesellschaft

„Irgendwas läuft gerade mächtig falsch in Klein-Bloggersdorf“, resümiert Jörg-Olaf Schäfers in medienrauschen.

In den letzten Tagen hatte ich keine Zeit, weiter zu diesem Fall zu recherchieren und Neues beizutragen.

Wie ich dann der Chronik eines PR-Desasters entnommen habe, war das Kind schon in den Brunnen gefallen …

… und nun doch noch ein erfreulicher Abschluss. Puh … das sollte allen Beteiligten eine Lehre sein!

Umso wichtiger wird jetzt auch die Diskussion um die Rolle der Blogosphäre als ganzes: Blog & Rudelbildung ist ein Stichwort.

Die Rolle, die die Blogger in unserer modernen Mediengesellschaft spielen, wird auch innerhalb der Blogosphäre intensiv diskutiert, z.B. heute beim Spreeblick.

Wie verändern Weblogs den Journalismus?

Thomas Knüwer vom Handelsblatt bringt hier eine interessante Variante ins Spiel – den „Werkstatt-Journalismus“ :

[..] Aus diesem Grund veröffentlichen Journalisten, die sich gewissen Standesgrundsätzen (nein, kein Kodex) verpflichtet sehen, erst dann ihre Geschichten, wenn sie diese für ausreichend fundiert halten.

Weblogs (und natürlich Internet-Seiten insgesamt) aber haben die Möglichkeiten, Artikel immer wieder zu verändern und zu ergänzen. Deshalb ermöglichen sie eine Art Werkstatt-Journalismus, [..]

[..] Eine Zeitungsredaktion muss mit einer begrenzten Menge Leute einen möglichst vollständigen Überblick über die Nachrichtenlage auf einem limitierten Raum zu einem bestimmten Zeitpunkt liefern.

Weblogs recherchieren mit einer unbegrenzten Personenmenge ohne den Anspruch auf Vollständigkeit der Nachrichten zu haben. [..]

[..] Und deshalb ist es legitim auch Geschichten zu schreiben, die vielleicht nur halbgar sind. Die Bereitschaft, zurückzuziehen, zu korrigieren, sich zu entschuldigen und den Kotau zu machen – die muss allerdings vorhanden sein.

Abgesehen davon, ob es legitim ist „halbgare Geschichten“ zu schreiben, oben beschriebener „Werkstatt-Journalismus“ ist m.E. heute schon die Realität, und diese Entwicklung lässt sich auch nicht mehr umkehren. M.E. sind Weblogs kein vorübergehender Spuk, sondern ein wesentlicher Faktor in unseren Meinungsbildungsprozessen.

Wie sollten Unternehmen mit der Blogosphäre umgehen?

Robert Basic bietet einen Blog-Beratungsschein, aber im Ernst: Angriff ist oft die beste Verteidigung.

Meine Empfehlung: Wenn Sie sich von Bloggern angegriffen, oder sich zu Unrecht diffamiert fühlen, schreiben Sie einen Kommentar zu dem Beitrag, und stellen Sie Ihre Sicht der Dinge dar.

Schreiben Sie unter Ihrem richtigen Namen, und hinterlassen Sie eine E-Mail-Adresse, so dass der Blogger Sie kontaktieren kann.

Sollte das nicht fruchten, nutzen Sie selbst die „Blog-Trommeln“ und erstellen ein eigenes „Krisen-PR-Weblog“, beschreiben Sie Ihre Position, und verlinken Sie mit dem „Kritiker“ und auch mit anderen. Wenn Sie gute Argumente haben, dann werden diese auch gehört.

Die Chance aus der PR-Krise:

Ich wünsche mir, dass – nicht zuletzt nach „euroweb“ und „transparency“ – der Abmahnwahn gegen Blogger ein Ende hat, und stattdessen ein direkter Dialog zwischen Beteiligten und Betroffenen stattfindet.

Weblogs bieten das Potenzial für vielfältige Dialoge und „der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab“, Karl Raimund Popper.

Transparency – das glaube ich nicht

Eine Bloggerin hat nach Aufforderung einen ihrer Beiträge gelöscht. Ich habe hier berichtet.

Inwieweit diese Aufforderung berechtigt war oder im Ton unangemessen oder … darüber lässt sich trefflich streiten, sachlich und in aller Ruhe.

Aber noch mehr Öl ins Feuer gießen … das muss doch nicht sein …

… so dachte ich und hatte diesen „Fall“ für mich schon abgeschlossen, bis ich diesen Artikel beim PR Blogger gelesen habe.

Moni bekommt noch mehr Post vom Justiziar, und „der Blog kocht“ – und das völlig zu Recht!!!!

Darf ein Justiziar und Ethikbeauftragter einer Organisation, die die Werte „Transparenz, Verantwortlichkeit, Integrität, Solidarität, Zivilcourage, Gerechtigkeit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ im eigenen Verhaltenskodex hat, so mit einer Bloggerin umgehen???

Egal, welche Motive man der Bloggerin auch immer unterstellen will, hier bekomme ich den Eindruck, dass Transparency International – eine Organisation, deren Ziele und Werte nicht hoch genug eingeschätzt werden können – einen offenen Dialog scheut …- warum eigentlich??? -… und, wie viele andere auch, lieber zu juristischen Mitteln greift. Passt das zu dem Verhaltenskodex???

Update

Moni lässt sich nicht einschüchtern und RA Udo Vetter greift ein. Ich bitte alle Leser, Moni im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung zu unterstützen. Lesen Sie: Moni sagt Danke …

Update 2

Für alle, die sich umfassend informieren wollen, hat Robert Basic hier eine ausführliche Chronologie der bisherigen Ereignisse verfasst. Danke Robert!

Blogs = Sprachrohr des Mittelstands

Das ist eine Idee, die mir gefällt! Das ist eine Neue Dimension!

Wo in einem Forum schnell Aussagen von mehreren Personen gleichzeitig in einem Abwasch juristisch abgebügelt und zensiert werden können, indem man einfach den Forenbetreiber zur Kasse bittet, entziehen sich Blogs durch ihre Dynamik derartigen Bestreben.

[..]

Stößt die Blogosphäre hier in neue Dimensionen vor? Wird sie auf Dauer zu einer Art „Mittelstand“ des Journalismus?

Ich weiß nicht, ob solche „cleveren“ Geschäftsgebahren – wie hier frei erfunden (lesenswert!) – in der „realen Welt“ vorkommen, ich weiß aber, dass Weblogs eine ganz neue Bedeutung für kleine und mittelständische Unternehmen bekommen, die ich selbst bis vor Kurzem so in dieser Art nicht für möglich gehalten hatte!

Es geht nicht mehr „nur“ um die Frage der freien Meinungsäußerung, es geht auch nicht um „Traffic für egozentrische Blogger“! Kleine Unternehmen und auch Einzelpersonen erhalten eine wirkungsvolle Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen. Sie benötigen keinen aufwendigen Apparat, keine ganzseitigen Zeitungsanzeigen und keine teuren Werbespots, Weblogs kommunizieren effektiver, und Weblogs sind nicht zu kontrollieren; ich weiß, das gefällt nicht jedem.

Die Diskussion um die Bedeutung von Weblogs für den Mittelstand erhält eine neue Dimension.

Update

Das habe ich gerade beim PR Blogger gefunden: tolles Beispiel zum Weblog-Marketing! Ähnliche Aktionen können sich auch kleine Unternehmen leisten.

Marketing mit der Abmahn-Keule

Nicht zuletzt nach dem lesenswerten Artikel BEDROHTE BLOGGER von RA Udo Vetter, rückt die derzeitige Abmahnwelle wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Der Werbeblogger beleuchtet die Problematik rein aus Marketing-Aspekten und empfiehlt:

Sie haben sich über einen Eintrag in einem Forum geärgert. Oder in einem Blog. Schauen Sie mal, da unten ist ein Kommentarfeld. Dort können Sie eingeben, wie Sie die Sache sehen. Beachten Sie bitte die Netiquette, und man wird Ihre Argumente durchaus anhören! Schreiben Sie unter Ihrem wirklichen Namen (oder nennen Sie Ihre Website), verstecken Sie sich nicht hinter einem lächerlichen Pseudonym, versuchen Sie nicht zu manipulieren, das fliegt sowieso auf. Geben Sie sich zu erkennen. Sagen Sie, wer Sie sind und was Sie wollen. Nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe.

Viele hausgemachte Probleme und Missverständnisse entstehen gar nicht erst, wenn wir wieder mehr miteinander und weniger übereinander reden. – und das sollte dann doch auch wieder ohne Anwalt möglich sein, oder?

weitere Artikel zum Thema:
Basic Thinking: Klagewut, Blogger und Firmen: Wie Katze und Hund
hirnrinde.de: Meinungsfreiheit: Grenzen und Chancen (Update)
Indiskretion Ehrensache: Das Messer an der Kehle

Update

Don Dahlmann schildert seine Erfahrungen mit Abmahnungen und Anwälten – Lesenswert!

Kommunikations Eskalation

wenn eine Kommunikationskrise eskaliert …

 

… so wie Rosenkrieger kommunizieren Mitarbeiter der Bamberger GHP-Gruppe öffentlich und anonym.

Was ist geschehen?

Mitarbeiter fühlten sich von ihrem Arbeitgeber nicht richtig informiert und haben Ende letzten Jahres ein Weblog eingerichtet, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.

Wer genau dahinter steht, lässt sich dem Profil nicht entnehmen.

Dieses Weblog wurde von der Geschäftsleitung entdeckt, und die Mitarbeiter erhielten Post vom Chef:

Ich möchte Sie bitten, solche Schmierenfinken nicht zu unterstützen. Der Blogger übernimmt nicht die Verantwortung für die Arbeitsplätze, die er gefährdet. Zudem hat der Weblog bisher noch keine Neuigkeiten gebracht, über die Sie nicht bereits informiert waren. Wenn Sie Zeitungsartikel lesen möchten, lesen Sie doch bitte die Zeitung und nicht die Zweitverwertung eines Arbeitsplatzvernichters. Sie als Mitarbeiter haben nichts davon, dass jemand den Ruf von GHP aufs Spiel setzt und das Vertrauen unserer Kunden und Finanzgeber gefährdet. Im Gegenteil!

Wie bei einem schlechten Ehe-Krieg, gibt es auch hier nur Verlierer!Ende offen ….

Hier können wir lernen, wie Krisen-Kommunikation nicht funktioniert!

Unabhängig von diesem Fall, werden jetzt wieder Kritiker der Weblogs auf den Plan gerufen. Doch es gibt sie -die Weblogs- nun einmal, und die PR-Mitarbeiter der Unternehmen müssen lernen, die Kommentare der Blogger nicht als „unqualifiziert“ zu verteufeln. Sie müssen die Kommunikationsbedürfnisse der Blogger ernst nehmen und ernsthaft mit ihnen diskutieren.

weitere Beitrage zu diesem Thema:

Basic Thinking: Blogs von (Ex-)Mitarbeitern einer vom Konkurs bedrohten Firma

Basic Thinking: Geschäftsleitung entdeckt anonymes Weblog eines Mitarbeiters

PR Blogger: Der Horror der Kommunikatoren – Mitarbeiter watchbloggen