Corporate Blogs – uninteressant für kleine und mittelständische Unternehmen?

Ich habe hier auf die aktuelle Studie „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk – Ihre Erfahrungen und Wünsche 2007“ des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr hingewiesen.

Einen Punkt möchte ich herausgreifen:

Welche Bedeutung haben die verschiedenen Informations- und Beratungsangebote?

wgthGanz oben auf der Wichtigkeits- und und ziemlich weit oben auf der Zufriedenheitsskala stehen Websites mit Information und auf beiden Skalen ganz unten stehen Blogs – in der Studie irreführenderweise als „Webtagebücher“ bezeichnet.

Das überrascht mich – und überrascht mich auch wieder nicht.

Blogs sind zwar, wie es in der Studie heißt, „in aller Munde“, haben aber „im Business“ einen eher negativen Anstrich – Webtagebücher eben. Aber, wie lange haben die „normale Homepage“ und die E-Mail gebraucht, bis sie die heutige Bedeutung erlangt haben?

Wenn Sie sich selbst ein Bild machen wollen, dann …

… ist die Newcomer Business Blogserie genau das Richtige für Sie! Burkhard Schneider stellt in loser Folge Business Blogger und ihre Blogs vor. Eine Zwischenbilanz zieht er hier.

Meine Antwort auf die Eingangsfrage:

Corporate Blogs sind interessant für kleine und mittelständische Unternehmen!

Ich freue mich auf Ihre Meinungen, Anmerkungen usw. usw. in den Kommentaren und – wie immer – gerne auch per E-Mail :) )))
Rainer Helmes

Generation Internet

Sind Sie vorbereitet? Die Millennials stellen Ihr Unternehmen auf den Kopf.

Unternehmen, die es versäumen, die grundlegenden Bedürfnisse der nachrückenden Arbeitnehmer-Generation zu erkennen und befriedigen, werden benachteiligt sein.
(Jo van Onsem, General Manager von Xerox Global Services in Deutschland)

Sie kennen die Millennials nicht?

Gerade die ab 1980 geborenen ‚Millennials‘ aber werden das Tempo der Veränderungen stark vorantreiben, besagt eine aktuelle Studie.

Hier geht es direkt zur der Studie von Forrester Consulting. (via)

In der Studie lernen Sie Natasha kennen:

Meet Natasha: A Typical Millennial

Natasha was born in 1982. She keeps in touch with her friends every day via instant messaging, has had a mobile phone since she was at school, and a laptop since she started university.

Natasha shops online more than once a week and will actively seek advice from her “online peers” for many purchases. Once she has selected a product, she expects payment and delivery to be quick and painless. If there’s a problem, she expects to be contacted straight away.

At work, Natasha expects instant collaboration with colleagues, suppliers, and customers. Natasha thinks formal company processes are bureaucratic and slow. Natasha seeks information and tools from her own personal sources, search engines, and peer networks because she knows she can access this information quickly and easily. If she needs a tool for a specific task, she’ll look for something she can download and use rather than wait for the company to provide it.

aus: Forrester Consulting: Is Europe Ready For The Millennials?, 2006

„Kinder an die Macht – und alles wird gut!“, war mein erster Gedanke nach dem Überfliegen der Studie. Sicher überspitzt! – und beleidigen will ich auch niemanden :) ))) – Aber: der richtige Umgang mit „moderner“ Informationstechnologie ist sicher keine Frage des Alters! Lassen Sie sich das von niemandem einreden!

Business Blogs als Instrument für Konsumentenloyalität – eine Online-Umfrage

Ingo Haupt, BWL-Student an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, bittet um Unterstützung für eine interessante wissenschaftliche Studie:

Im Rahmen meiner Diplomarbeit am Lehrstuhl für Marketing von Prof. Dr. Frank Huber führe ich eine Untersuchung durch zum Thema „Business Blogs als Instrument für Konsumentenloyalität“.
Die Zielsetzung meiner Forschungen ist es, herauszufinden welche Qualitäts-Merkmale eines Business Blogs am wichtigsten sind für Konsumenten und wie Unternehmen ihr Weblog einsetzen können, um Konsumentenloyalität zu schaffen. [..]
Ihr Unternehmen habe ich ausgewählt, da das MiFoMM Weblog ein bekanntes deutsches Business Blog ist. Daher wäre auch die Meinung Ihrer Leser besonders wichtig für diese Untersuchung.
Als kleinen Bonus für die Teilnahme an der Befragung werden drei Einkaufs-Gutscheine für je 20 € unter den Teilnehmern verlost, die den Fragebogen komplett ausfüllen.

Ich wünsche viel Erfolg! – Also hier mitmachen!!!

In seinem Weblog dokumentiert Ingo Haupt die Erstellung seiner Diplomarbeit. Sie finden dort weitere Informationen zu dieser Online-Umfrage.

JupiterResearch zu Corporate Blogging

Am 26. Juni veröffentlichte JupiterResearch eine Pressemitteilung, die auf großes Interesse in der Blogosphäre stieß.

Nach einer aktuellen Studie …

  • … planen 35% der großen Unternehmen den Start von Corporate-Weblogs in 2006
  • … nutzen fast 70% der großen Unternehmen bis Ende 2006 ein Corporate-Weblog

JupiterResearch, a leading authority on the impact of the Internet and emerging consumer technologies on business, reveals that 35 percent of large companies plan to institute corporate Weblogs this year. Combined with the existing deployed base of 34 percent, nearly 70 percent of all site operators will have implemented corporate blogs by the end of 2006.

Hmm … !?! … dann wird ja auch die folgende Liste schnell umfangreicher :-)

Global1000
Link: Global 1,000 Business Blogging

Nehmen Sie auch die Fortune 500 Business Blogging Wiki-Liste zum Vergleich: demnach nutzen 29 (=5,8%) der Fortune 500 ein Weblog – Stand vom 18.04.2006.

Gehen wir von dieser Basis aus, dann ist es noch ein weiter Weg bis zu den Jupiter-Zahlen … aber wie kommen diese Jupiter-Zahlen überhaupt zustande? Diese Frage stellt auch Fard Johnmar:

The problem with this report is that it is confusing. Is it true that we’ll start seeing corporate blogs pop out of the woodwork in 2006? We are currently six months into the year. Where are all of the corporate blogs?

Er sieht sich die Studie näher an und kommt zu folgendem Urteil:

I can’t say that purchasing the report for a cool $750 provided me with much more insight into how JupiterResearch conducted this survey or how it made its conclusions. I learned nothing from the report that I couldn’t have gleaned from the press release.

Sein Posting ist lesenswert :-)

Ach so, und darüber hinaus verspricht JupiterResearch noch, dass sich Blog-Berater eine goldene Nase verdienen können ;-) :

According to a new report, „Corporate Weblogs: Deployment, Promotion, and Measurement,“ currently 64 percent of executives spend less than $500,000 to deploy and manage corporate Weblogs.

… wir dürfen gespannt sein.

siehe auch:
Klaus Eck: Blog-Euphorie bei Jupiter
Olaf Nitz: Corporate Blogs als Buzz-Generator?
Ansgar Zerfaß: Business-Blogs: Investieren die Großen oder dominieren die KMU?

Monitoring Informationswirtschaft

tns2

TNS Infratest veröffentlicht den 9. Fakten- und den 6. Trendbericht zu Monitoring Informationswirtschaft

Der aktuelle 9. Faktenbericht beinhaltet ein umfassendes Paket von Indikatoren und Zeitreihen zur Informationswirtschaft, zu den infrastrukturellen Voraussetzungen sowie zu den aktuellen Anwendungsfeldern moderner Informations- und Kommunikationstechnologien.

Den kompletten Bericht (mehr als 500 Seiten) sowie eine Management Summary für „Überflieger“ :-) gibt es auf dieser Site zum Download.

via work.innovation Blog

Weblogs in der Wissensgesellschaft

Wolfgang Schweiger bietet seine Master Thesis „Nutzungsmöglichkeiten von Weblogs für wissensgesellschaftlich relevante Themen“ zum Download an.

Als ich mit meiner Arbeit zum Thema „Weblogs in der Wissensgesellschaft“ begann, legte ich dieses Weblog an …
[ weiterlesen: http://gang.twoday.net/stories/2122277/ ]

PDF der Master Thesis unter:
http://static.twoday.net/gang/files/Master-Thesis.pdf

via wachstumsblog

Digitale Konvergenz vor neuem Boom …

… so das Fazit der Studie Technology Executive Connections – Shaping digital convergence through mergers & acquisitions.

Die Studie basiert auf einer Erhebung der Economist Intelligence Unit im February 2006 und einer weiteren Befragung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG.

The quantitative findings presented in this report are based on two tightly integrated surveys. The primary survey, conducted by the Economist Intelligence Unit in February 2006, garnered 149 responses from senior executives: 32% from Asia, 25% from North America, 28% from Western Europe, 8% from Eastern Europe, 6% from the Middle East and Africa and 1% from Latin America.
Working in parallel, PricewaterhouseCoopers obtained an additional 46 responses from senior executives at start-up technology companies throughout Europe.

Digitale Konvergenz war schon einmal ein Schlagwort, damals „zu Zeiten des großen Internet-Hype“ ;-) …

… heute wird im Zusammenhang mit digitaler Konvergenz auch von Triple Play gesprochen – ist das wieder nur alter Wein in neuen Schläuchen oder steckt mehr dahinter???

Damals fehlten noch die technologischen Voraussetzungen wie breitbandige Zugangsnetze. Auch die Digitalisierung von Diensten war noch nicht so weit fortgeschritten. Heutzutage gibt es aber konkrete Produkte und marktfähige Angebote – nicht nur Ideen und Prognosen. Kerstin Müller, Partnerin bei PwC im Bereich Advisory

Auch in Deutschland kennzeichnen zahlreiche M&A-Aktivitäten den Trend zur Konvergenz.

Die Unternehmen wollen langfristig überleben und neue Kunden gewinnen, keine unnötigen Risiken eingehen und eine Kursabwertung vermeiden. Ralf Hafner, Partner bei PwC im Bereich Deal Services

Immerhin rechnen laut Studie 65 Prozent der befragten Top-Manager für die kommenden drei Jahre mit einem Anhalten des Trends zu Übernahmen und Fusionen.

Die Studie attestiert den Top-Managern, sich sehr gewissenhaft mit der Thematik auseinanderzusetzen – im Vordergrund stehe immer die „richtige“ Strategie:

Still, the good news is that technology, media and telecom companies appear to be approaching the current wave of M&A with their eyes wide open. Discussions with executives and the survey findings reveal a focus on fundamental strategic soundness. Moreover, executives are neither discounting the challenges of integrating operations nor overvaluing the revenue synergies of the combining companies.

Ein Manager formuliert es so:

A great strategy, poorly executed, is a waste of everyone’s time and cash. But a decent acquisition, well executed, with loads of cost synergies, can generate enormous returns. So in M&A, all you need is a good idea – not even a great idea but a good one – coupled with great execution and you can achieve amazing results.

Aber wer sind die Übernahme-Kandidaten und wer die großen Gewinner? Interessant ist die folgende Gegenüberstellung:

A) gefragt wurde, wer sind die möglichen (Wunsch-)Übernahmekandidaten? – Zwei Angaben waren möglich. Genannt wurden:

  • Software-Entwickler: 49% der Nennungen
  • Anbieter von Business-Nachrichten: 41%
  • Anbieter von sog. Entertainment-Content: 19%
  • Mobilfunk-Anbieter: 18%
  • Hersteller von Unterhaltungselektronik: 15%

B) gefragt wurde, welche Unternehmen werden in den nächsten fünf Jahren den größten Nutzen aus der digitalen Konvergenz ziehen? – Zwei Angaben waren möglich. Genannt wurden:

  • Anbieter von sog. Entertainment Content: 42% der Nennungen
  • Hersteller von Unterhaltungselektronik: 36%
  • Mobilfunk-Anbieter und ähnliche Service Provider: 30%
  • Anbieter von Business-Nachrichten: 24%
  • Kabelnetz-Betreiber und ähnliche Netz-Provider: 23%
  • Software-Entwickler: 23%

Die Digitale Konvergenz hat weitreichende Konsequenzen sowohl für Unternehmen aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnolgie als auch aus dem Bereich der Medien.

Trotz aller Euphorie werden aber auch wieder Firmenpleiten erwartet. M.E. ist es jetzt noch zu früh, von einer neuen Internet-Blase wie zu Zeiten der New Economy zu sprechen.

Entscheidend für den Erfolg jeder Kooperation – oder auch Übernahme – ist, inwieweit es den beteiligten Unternehmen gelingt, verschiedene Unternehmenskulturen, die teilweise über viele Jahre gewachsen sind, so zu verbinden bzw. zu integrieren, dass sich die betroffenen Mitarbeiter „mitgenommen“ fühlen.

Die Studie können Sie hier kostenlos als PDF laden.

Ausgeschlafen – Aufgestanden

Der Werbeblogger präsentiert Zahlen zum Frühstück.

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen das Internet zum Einkaufen und noch mehr informieren sich vor einem Einkauf online.

2005 sei die Zahl der „eShopper“ um 1,7 Millionen oder sieben Prozent auf 26,9 Millionen gestiegen, hieß es in der Studie. Vor allem Bücher, Kino- und Konzertkarten sowie Bekleidung kauften die Deutschen zunehmend online.

Quelle: Reuters

via BasicThinking

Studie: Online Shopping Survey der ENIGMA GfK

UPS Europe Business Monitor: Blog Trends

Der UPS Europe Business Monitor zu „Geschäftspraktiken und Strategien“ ist zum 15. Mal erschienen.

Befragt wurden Top-Manager der umsatzstärksten Unternehmen in Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Spanien und Großbritannien.

Hinweise zur Befragung

Hinweise zur Befragung

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Blogs sind nicht bekannt sagen in …

  • Deutschland: 57%
  • Niederlande: 56%
  • Belgien: 48%
  • Spanien: 37%
  • Italien: 32%
  • Großbritannien: 31%
  • Frankreich: 16%

Auffällig ist der Trend bei der Frage nach den wichtigsten Informationsquellen (alle Befragten):

  1999 2005 Veränderung
Zeitungen 58% 49% -9%
Wochenzeitschriften 17% 9% -8%
Online-Quellen
(einschließlich Blogs)
11% 25% +14%

Verschlafen Deutschland’s Manager hier eine wichtige Entwicklung?

Weitere Weblogs, die sich mit dem UPS Europe Business Monitor beschäftigen:

Business Blogging: Jeder zweite Entscheider kennt keine Blogs
Manager nach Blogs befragt: UPS Monitor
Reputation Watch: Blogging in Europe