Juxtaposition – Scheinbar Unvereinbares Mischen

Darren Rowse macht sich Gedanken, warum das Interesse an den „Neuen Medien“ so stark zunimmt. Er nennt acht Gründe: 8 Reasons Why New Media is Growing.

Ich möchte seinen 6.Punkt herausgreifen: Juxtaposition:

People seem increasingly comfortable with hearing diverse opinions and living with contradiction. [..]

As New Media and Web 2.0 moves towards convergence and integration [..] I guess we will increasingly see a juxtaposition of ideas side by side.

Aufgefallen ist mir dieser Punkt wahrscheinlich gerade deshalb, weil ich letzte Woche mit einem Kunden über genau dieses „Zusammenwachsen unvereinbarer und widersprüchlicher Positionen“ diskutiert habe.

Im Netz registriere ich z.Z. wieder verstärkt einen neuen Hype – einen Medienrummel im negativen Sinne – um „Web 2.0„.

Die Interaktionsmöglichkeiten im „Web 2.0“ machen Sinn, und ich hoffe, dass jetzt neue Dienste entstehen – und von vielen Anwendern angenommen werden, ohne dass der Markt gleich wieder „überhitzt“.

Auf die zwei Seiten der Medaille habe ich hingewiesen. Nun, … was ist „New Media“, was ist „Web 2.0“? Beide Ausdrücke gefallen mir nicht wirklich; es gibt keine griffigen Definitionen und jeder versteht etwas anderes darunter.

Für einen außenstehenden Beobachter ergibt sich das folgende Bild:

Auf der einen Seite schießt eine Community nach der anderen aus dem Welt Weiten Web – openBC, LinkedIn, Basecamp, Campfire, … und Dienste, wie Bloglines, delicious, flickr, frappr, gelangen immer mehr in das Blickfeld einer breiteren Öffentlichkeit – aber, wer blickt da noch durch??? …

… und auf der anderen Seite stehen die überforderten Anwender – oftmals hilflos und alleine gelassen.

Darren hat Recht – das merke ich auch in Gesprächen mit meinen Kunden – , immer mehr Menschen – Anwender – sind bereit, sich auf unterschiedliche und auch widersprüchliche Angebote im WWW einzulassen, aber sie wollen auch „mitgenommen werden“!!!

Das „Mitnehmen“ kommt m.E. zu kurz. Wie kann zusammenwachsen, was zusammengehört? Ich freue mich auf vielfältige – auch widersprüchliche :-) – Meinungen in den Kommentaren.

via BasicThinking

Ausgeschlafen – Aufgestanden

Der Werbeblogger präsentiert Zahlen zum Frühstück.

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen das Internet zum Einkaufen und noch mehr informieren sich vor einem Einkauf online.

2005 sei die Zahl der „eShopper“ um 1,7 Millionen oder sieben Prozent auf 26,9 Millionen gestiegen, hieß es in der Studie. Vor allem Bücher, Kino- und Konzertkarten sowie Bekleidung kauften die Deutschen zunehmend online.

Quelle: Reuters

via BasicThinking

Studie: Online Shopping Survey der ENIGMA GfK

Tit For Tat oder Kooperation ohne Sanktionen

Tit For Tat – Wie Du mir, so ich Dir – ist eine Seminar-Übung, die in Team-Trainings gerne angewendet wird.

Das Spiel erlaubt allen Beteiligten, wechselseitige Vorteile aus einer Kooperation zu ziehen. Es ist aber auch möglich, dass ein Spieler andere ausbeutet oder dass kein Spieler kooperiert. Jeder Spieler trifft seine Wahl ohne zu wissen, wie sich die anderen entscheiden.

Die zentrale Frage ist, wie eine Kooperation in einer Welt von Egoisten möglich ist, ohne dass es eine zentrale Instanz gibt, die die Handlungen einzelner überwacht.

Tit For Tat gilt als erfolgreiche Strategie im wiederholten Gefangenendilemma und geht auf Ergebnisse von Untersuchungen zurück, die Robert Axelrod, Professor für Politische Wissenschaft, an der Universität von Michigan durchgeführt hat.

Diese Untersuchungen beschreibt Axelrod in dem Buch „The Evolution of Cooperation“ und kommt zu dem Ergebnis:

Als Kooperations-Strategie schneidet die wohlwollende, aber im Guten wie im Bösen vergeltungsbereite Regel des Tit For Tat – Wie Du mir, so ich Dir – am besten ab.

Kooperationen, die Sanktionen zulassen, sind wirtschaftlich erfolgreicher als Kooperationen ohne Sanktionsmöglichkeiten

Zu diesem Ergebnis sind jetzt auch Wissenschaftler der Universität Erfurt gelangt. Sie haben untersucht, inwieweit das Kooperationsverhalten durch Sanktionen beeinflusst werden kann.

In einem Spiel um Geld, Kooperation und Dividenden konnten Versuchspersonen entweder einer Gruppe beitreten, in der es keine Strafen gab, oder einer Gruppe, in der sie andere bestrafen konnten, die sich nicht im Sinne des Allgemeinwohls verhielten.

Zu Beginn wollten fast alle Versuchspersonen in einer idealen Welt – ohne Strafe – leben. Aber nach 30 Spielrunden zeigte sich, dass die „straflose“ Gruppe kaum noch Mitglieder hatte, während die Spieler mit „Sanktionserlaubnis“ ein funktionierendes Gemeinwesen geschaffen hatten.

Nähere Informationen finden Sie bei Telepolis und Spiegel Online.

via Interessante Zeiten

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UPS Europe Business Monitor: Blog Trends

Der UPS Europe Business Monitor zu „Geschäftspraktiken und Strategien“ ist zum 15. Mal erschienen.

Befragt wurden Top-Manager der umsatzstärksten Unternehmen in Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Spanien und Großbritannien.

Hinweise zur Befragung

Hinweise zur Befragung

zum Vergrößern klicken

Blogs sind nicht bekannt sagen in …

  • Deutschland: 57%
  • Niederlande: 56%
  • Belgien: 48%
  • Spanien: 37%
  • Italien: 32%
  • Großbritannien: 31%
  • Frankreich: 16%

Auffällig ist der Trend bei der Frage nach den wichtigsten Informationsquellen (alle Befragten):

  1999 2005 Veränderung
Zeitungen 58% 49% -9%
Wochenzeitschriften 17% 9% -8%
Online-Quellen
(einschließlich Blogs)
11% 25% +14%

Verschlafen Deutschland’s Manager hier eine wichtige Entwicklung?

Weitere Weblogs, die sich mit dem UPS Europe Business Monitor beschäftigen:

Business Blogging: Jeder zweite Entscheider kennt keine Blogs
Manager nach Blogs befragt: UPS Monitor
Reputation Watch: Blogging in Europe

WebLeader des Jahres 2006

Am 15. März war es so weit: in Hamburg wurden die LeadAwards vergeben.

wikipedia.deDas Internet-Lexikon Wikipedia siegte in der Kategorie Online und ist WebLeader des Jahres.

Auf den 2. Platz wurde OpenBC gewählt – gefolgt von Plazes.

Unter den Preisträgern ist auch Bryan Adams. Er wurde ausgezeichnet in der Kategorie „Porträtfotografie des Jahres“ Bryan Adams ist auch Herausgeber des Berliner Lifestyle-Magazins „Zoo“.